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Archiv für 2003

Montag, 22 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Spannede Untersuchung: eBusiness 2003: Neues aus der alten Welt

Den Blick über den großen Teich braucht man nicht mehr unbedingt. In Europa und in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten in Sachen Internet so viel entwickelt, dass die Emanzipation vom ehemaligen Vorbild USA als vollzogen gelten kann. Die grundlegenden Zahlen und die spannenden Trends aus den vergangenen zwölf Monaten stehen im Mittelpunkt unseres vorausschauenden Rückblicks. Der Jahresrückblick gehört bei ECIN nun schon zur Tradition. Auch 2003 bieten wir Ihnen zwischen Weihnachten und Neujahr wieder eine Zusammenfassung wesentlicher Entwicklungen der Online-Welt. Dass wir dabei wirklich alle Aspekte berücksichtigen, können wir nicht behaupten – aber dennoch ist unsere Auswahl hoffentlich interessant. Angefangen bei den erfreulichen Umsatz- und Nutzerzahlen, über die wesentlichen Trends Online-Musik und wLAN und die neuen Möglichkeiten des ePayment bis hin zu Online Werbung und Marketing halten wir Sie auf dem Laufenden.

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Montag, 22 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Schätzung: 2,3 Mrd. für den Dienst am Nächsten

Endlich wissen wir, wie viel die Bundesbürger aus Mitleid spenden: 2,3 Milliarden Euro werden sie in diesem Jahr für Spenden an soziale Hilfsorganisationen ausgeben. So hat es das Zentralinstitut für soziale Fragen für das laufende Jahr auf Basis seiner Archivdaten hochgerechnet. Das gesamte Spendenaufkommen schätzt man beim Deutschen Fundraising Verband auf etwa 4 Milliarden Euro – Unternehmensspenden ausgenommen. Das Emnid-Institut in Bielefeld bleibt etwas darunter: Zwischen 3 und 4 Milliarden hätten Privatpersonen in diesem Jahr gespendet – vorsichtig gerechnet. In einer entsprechenden Umfrage untersucht das Marktforschungsinstitut alljählich Profil und Verhalten der Spender. Diese ergab: Auch nach dem Flutkatastrophenjahr 2002 und trotz dünnem Geldbeutel hält die finanzielle Hilfsbereitschaft weiter an. Rund 45 Prozent der Bundesbürger haben in diesem Jahr schon mindestens einmal gespendet – bis 2001 bewegte sich die Spendenbereitschaft immer um die 40 Prozent. Die Hauptmotivation für Spender bleibt der Mensch, und zwar vorrangig in konkreten Notlagen: Die Sofort- und Nothilfe nimmt mit 37 Prozent immer noch den ersten Platz ein.

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Freitag, 19 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Internet-Fundraising

Der Einsturz der New Yorker Zwillingstürme schockierte die Welt und rief eine enorme Welle des Mitgefühls hervor. Fast überall litten Menschen mit den Opfern, ihren Angehörigen – und zeigten sich spendenfreudiger denn je. Schnell kamen beispiellose Summen zusammen, ein erstaunlich großer Teil davon via Internet. Allein beim Amerikanischen Roten Kreuz gingen innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Anschlag 67 Millionen Dollar per Mausklick ein. Michael Urselmann, Fundraising-Berater in Berlin, sagt, eine so große Hilfsaktion, übers Medium Internet kanalisiert, habe es bis dahin noch nicht gegeben. Der Markt wächst auch hierzulande, wenn auch nicht ganz so reibungslos wie in den Vereinigten Staaten. Das mag mit der generellen Skepsis der Deutschen gegenüber Computern, Modems, Providern und so weiter zu tun haben. Inzwischen steigt aber auch in Deutschland die Zahl der Nutzer – und mit ihnen der potentielle Spendenmarkt. Nach einer Online-Studie von ARD und ZDF gingen 1997 nur 6,5 Prozent der Bundesbürger ins Internet, inzwischen sind es schon etwa 44 Prozent. Das Bildungsniveau und das Haushaltseinkommen von Internetnutzern ist überdurchschnittlich hoch. Auch das macht die Online-Spende für gemeinnützige Organisationen, Vereine und Parteien so interessant.

Bei Unicef Deutschland zum Beispiel hat man

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Donnerstag, 18 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Hilfsorganisationen müssen neue Wege für die Finanzierung ihrer Projekte gehen

Wenn ein Konzern ein neues Haarshampoo anbietet, muss er Geld für Werbung ausgeben. Also erst einmal investieren, bevor ein Plus eingefahren wird. Gleiches gilt für soziale Verbände, auch die müssen ihr “Produkt” bekannt machen, bevor sie Spenden einfahren können. Große Vereine und Stiftungen setzen inzwischen auf so genannte Fundraiser, professionelle Geldsammler. Für den neuen Geschäftsführer des Lüneburger Paritätischen, Ralf Gremmel, ein Ansatz, um soziale Organisationen lebensfähig zu halten. Denn bekanntlich kürzen Staat und Kassen ihre Zuschüsse. Gremmel geht wohl auch deshalb sehr praktisch an das Thema Geldbeschaffung, weil er vor seinem Studium der katholischen Theologie Bankkaufmann gelernt hat. Er sagt: “Es ist ja ein Fakt, dass Stadt und Kreis Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen. Und die müssen sich fragen, was müssen und was können wir uns leisten.” Denn viele ihrer Zuschüsse gewähren die Kommunen als freiwillige Leistungen, sie müssten sie nicht zahlen.

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Donnerstag, 18 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Misslungenes Sponsoring von DaimlerChrysler

Dem Automobilhersteller DaimlerChrysler ist in den USA eine Werbe-Panne unterlaufen, wodurch Proteste sittentreuer Autohändler provoziert wurden. Hintergrund ist das Sponsoring des Events “Lingerie Bowl”. Hierbei spielen Models in Unterwäsche gegeneinander Football. Wie das “Wall Street Journal” (WSJ) berichtete, werde Chrysler voraussichtlich noch am Mittwoch entscheiden, den Sponsorenvertrag mit “Lingerie Bowl” aufzuheben. Zuvor hatten Händler der Chrysler-Marke Dodge dem zuständigen Marketingchef Joe Eberhard ihre Einwände geschildert. Sie sind der Meinung, dass es dem Marken-Image schaden könne, mit “Lingerie Bowl” in Verbindung gebracht zu werden, berichtete “SPIEGEL Online”. Während des Spiels treten zwei Mannschaften von Unterwäsche-Models gegeneinander an, die nur mit BHs und Slips bekleidet sind.

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Mittwoch, 17 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Interessant für das Fundraising: Deutsche öffnen nur noch jede dritte E-Mail

Deutsche öffnen nur noch jede dritte E-Mail. Das ergab eine Analyse von Doubleclick, einem Anbieter von Marketing-Tools, die heute in Frankfurt am Main präsentiert wurde. Mit 42,2 Prozent lag die Öffnungsrate bei E-Mails im Raum Europa plus Israel und Südafrika auch im dritten Quartal 2003 deutlich höher als in den USA, wo sie 37,1 Prozent beträgt. Innerhalb Europas liegt Deutschland bei den Öffnungsraten (Q3: 34,8 Prozent, Q2: 33,8 Prozent) deutlich hinter Frankreich (Q3: 52,8 Prozent, Q2: 46,1 Prozent) und Großbritannien (Q3,: 42,7 Prozent, Q2: 42,1 Prozent), während es bei der Click-Quote (9,5 Prozent gegenüber 8,1 Prozent in Frankreich und 6,9 Prozent in Großbritannien) deutlich vorne liegt.

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Mittwoch, 17 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Fundraising-Erläuterungen

Eine nette Präsentation von Dieter Schöffmann zum Thema Fundraising kann als pdf-Datei hier angesehen und geladen werden.

Mittwoch, 17 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Trend aus den USA: Großspenden via Internet

Schon lange ist bekannt, dass Online-Spenden d.h. Spenden, die über das Internet transferiert werden drei bis viermal so hoch ausfallen wie Spenden, die über alle anderen Kanäle transferiert werden. Diese Feststellung beruht auf Erfahrungen aus allen westlichen Ländern, bisher wurden keine Abweichungen berichtet. Ebenso ist bekannt, dass Förderer, mit denen via Internet kommuniziert wird, deutlich höher bzw. öfter spenden als Förderer, die nur Briefe erhalten. Für die Akquisition von Großspenden oder auch Erbschaften galt das Internet bisher als wenig geeignet. Großspender wollen in der Regel den direkten persönlichen Kontakt und das Internet erscheint hier mit seiner technikgebundenen Interaktion als reichlich anonym.

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Dienstag, 16 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

Neu: Kollektenkarten

Einen neuen Service bietet die evangelische Kirche in Königstädten an: Spenden können in Form vorgedruckter Karten in den Kollektenteller gelegt werden, die zuvor käuflich erworben worden sind. Der Vorteil: Wer auf diesem Wege einen Betrag für die Kirche entrichten will, kann diesen quittiert beim Finanzamt einreichen. Das in Rüsselsheim erstmals eingeführte System hat sich in zahlreichen anderen Gemeinden im Bundesgebiet schon bewährt. Thomas Siegenthaler, Pfarrer in Königstädten, hat das Prinzip zum ersten Mal in Eppstein begutachtet. Seine Erfahrungen: “Die meisten Gemeinden haben dadurch ihre Kollekte erhöht.”

Vor drei Jahren waren die Karten schon einmal im Königstädter Kirchenvorstand Gesprächsthema. Siegenthaler hatte sich damals einen Katalog vom Deutschen Kirchenverband schicken lassen. Lange wurde eine Entscheidung darüber aufgeschoben.

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Dienstag, 16 Dezember 2003 Von admin | Keine Kommentare

DRK-Chef Seiters: Spendenbereitschaft ungebrochen

Auch in diesem Jahr werden sich die Deutschen in ihrer Spendenbereitschaft voraussichtlich wieder freigiebig zeigen.

Obwohl es zum Glück keine große Naturkatastrophe in diesem Jahr gegeben habe, sei mit einem hohen Spendeneingang zu rechnen, sagte der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Rudolf Seiters, am Dienstag im DeutschlandRadio Berlin. Seiters sprach den spendenwilligen Deutschen seine Anerkennung aus: “Deutschland ist nach wie vor eine Art Spendenweltmeister. Die Spendenbereitschaft ist ungebrochen.”

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