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Archiv für 2005

Freitag, 23 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Heimbewohner erhalten Weihnachtsspende aus Rotlicht-Milieu

Eine ungewöhnliche Weihnachtsspende erhalten die Altenheim-Bewohner des Friedrich-Meinzolt-Hauses im bayerischen Dachau: Ein Bordellbesitzer will insgesamt 23 sozial bedürftigen Bewohnern jeweils 33 Euro schenken.

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Freitag, 23 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

2005 war Rekordjahr beim Spenden

Das Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin rechnet damit, dass in diesem Jahr in Deutschland für soziale Zwecke erstmals die Rekord-Spendensumme von drei Milliarden Euro erreicht wird. Den Ausschlag dafür gebe vor allem die Summe von 670 Millionen Euro, die für die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Südasien gespendet wurden, teilte das Institut mit. In seiner Mitteilung warnte das auf Spenden spezialisierte Institut erstmals seit fünf Jahren wieder ausdrücklich vor mehreren Organisationen, deren Praktiken oder Ziele nicht dem Anspruch der Gemeinnützigkeit entsprächen. Dazu gehören die Vereine «Kinder in Not» in München, International Children’s Fund in Frankfurt am Main und der Menschenrechtsverein für ExiliranerInnen. Erwähnt wird zudem das Schweizer Unternehmen Children’s Help/SOS InterNet AG.

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Donnerstag, 22 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Wie die verschleppte Ausstellung einer Spendenquittung zur Affäre wurde

Wenn ein Spender über elf Monate auf die Ausstellung einer Spendenquittung warten muss, ist das unerfreulich. Handelt es sich aber um einen Mäzen, der bereits Millionen gegeben hat, um die Universität als Empfänger einer Wohltat und bei der Spende um ein komplett eingerichtetes Studentenwohnheim, dann wird daraus leicht ein Politikum. So geschehen in Rostock anno 2005. Friedrich Harms (89), Ehrensenator der Universität Rostock, hat das Studentenwohnheim am Justus-von-Liebig-Weg 1994 für die Universität bauen lassen und am 21. Dezember 2004 per Notarvertrag vollständig der Uni Rostock übereignet. “Ich wollte angesichts meines Alters auch diese Angelegenheit korrekt erledigt wissen”, so Harms gegenüber NNN. Einkünfte, die jetzt mit dem sogenannten Harms-Würfel erzielt werden, gehen jetzt direkt an die Irmgard- und Friedrich-Harms-Stiftung zur Unterstützung des akademischen Nachwuchses der Universität Rostock, teilt Friedrich Harms mit. Die Stiftung weist inzwischen fast ein Grundkapital von einer Million Euro auf. Großzügigkeit und klare Verhältnisse, daran liegt Harms viel.

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Donnerstag, 22 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Erfolgreicher Start von JUGEND HILFT!

Der Wettbewerb JUGEND HILFT! ist erfolgreich in die vierte Runde gestartet. Rund 1.900 sozial engagierte Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland haben sich bereits mit ihren Projekten bei JUGEND HILFT! beworben. Einsendeschluss ist der 1. März 2006. Den Gewinnern winkt die Einladung zum JUGEND HILFT!-Camp in Berlin mit anschließender Siegerehrung auf Schloss Bellevue. Schirmherrin ist Eva Luise Köhler, die Frau des amtierenden Bundespräsidenten. ?Soziales Engagement ist nicht selbstverständlich, sondern außergewöhnlich?, beschreibt Initiator Florian Langenscheidt die Grundüberzeugung, die hinter dem Wettbewerb JUGEND HILFT! steht. Bis zum 1. März 2006 können sich sozial engagierte Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 19 Jahren mit ihren Hilfsprojekten bewerben. Ziel von JUGEND HILFT! ist es, persönlichen Einsatz, Gemeinsinn und Solidarität junger Menschen zu fördern und zu honorieren. Kriterium für eine erfolgreiche Bewerbung ist an erster Stelle die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Des Weiteren müssen die Wirksamkeit und Kontinuität der sozialen Projekte erkennbar sein, sowie Kreativität und eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.

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Donnerstag, 22 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Bethel wirbt mit Plakataktion für Briefmarkenspenden

Mit einer bundesweiten Plakataktion rufen die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel zu Briefmarkenspenden auf. Rund 8.000 Großflächen-Plakate werben in diesen Tagen für die Kampagne «Briefmarken – Bethel – Arbeit».

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Mittwoch, 21 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Konzerne müssen den Spagat zwischen Kapitalmarktorientierung und Sozialverträglichkeit meistern.

An den internationalen Börsen zählt heute nicht mehr allein, ob ein Unternehmen kurzfristig gute Umsatz- und Ertragszahlen schreibt. Immer entscheidender wird die Frage, wie nachhaltig es wirtschaftet. Neben dem Shareholder-Value gilt heute auch die soziale Verantwortung, die Corporate Social Responsibility (CSR), als ein Indikator für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Gerade ein Global Player muß Verantwortung für die Gesellschaften, in denen seine Mitarbeiter leben und arbeiten, übernehmen. Dies ist unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften. Ich sehe weltweite Marktführer wie die Deutsche Post World Net daher in der Pflicht, nachhaltige Antworten auf die dringendsten gesellschaftlichen Zukunftsfragen zu geben. Finanzanalysten und Fondsmanager beobachten sehr genau, wie internationale Konzerne mit globalen Herausforderungen wie der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Treibstoffe oder dem Klimaschutz umgehen. Auch unsere Kunden erwarten soziales und ökologisches Engagement über das eigene Unternehmen hinaus. Nachhaltigkeitsindizes wie der FTSE4Good-Europe und der Dow Jones Sustainability Index belegen diese ökonomische Dimension gesellschaftlichen Handelns. Auch ich bin überzeugt: In einer global geprägten Wirtschaft brauchen wir auch global gesellschaftliche Verantwortung. Dabei geht es nicht darum, staatliches Handeln zu ersetzen, sondern zu ergänzen.

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Mittwoch, 21 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Bürgerstiftung ’5000 x15′

5000 Bürger spenden 15 Euro” – unter diesem Motto startet die Bürgerstiftung Westmünsterland ihre erste Spendenaktion. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Gerd Wiesmann sind Jung und Alt aufgerufen, mit vielen Einzelspenden gemeinsam die Zukunft in der Region zu gestalten. Einen ganzen Aktenkoffer voll Briefeinleger zur Aktion 5000 x 15 Euro übergab Werner Kramer, der Vorsitzende der Bürgerstiftung Westmünsterland, am Montag an Landrat Wiesmann mit dem Wunsch: ?Hoffentlich wird jeder Einleger eine Spende von 15 ?? Mit dem Geld will die Bürgerstiftung Jugendlichen helfen – zeitnah, unbürokratisch und effizient.

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Mittwoch, 21 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Schweiz: Spender finden um jeden Preis

Auf der Jagd nach neuen Spendern engagieren Hilfswerke oft externe Firmen

Es wird für die Hilfswerke zunehmend schwieriger, Freiwillige zu finden, die sich unentgeltlich für den guten Zweck einsetzen. Deshalb sind auf den Strassen immer öfter Studenten anzutreffen, die im Auftrag von professionellen Fundraising-Firmen neue Spender akquirieren. Ein harter Job, den wenige lange machen. In der Adventszeit an die Armen und Kranken zu denken, ist ein schöner Brauch mit einer langen Tradition. Das wissen auch die Hilfswerke. Während sich die Briefkästen im ganzen Land mit Bettelbriefen samt Einzahlungsschein füllen, muss die Fussgängerin bei ihren letzten Weihnachtseinkäufen in der Stadt öfter als sonst eifrigen, mit Clip-Boards bewehrten Studenten auf Spendenjagd aus dem Weg gehen. Jeder kennt sie, die neuralgischen Punkte in der Innenstadt, wo es gilt, tief Luft zu holen, ein möglichst kategorisches «Nein danke» oder «Keine Zeit» in Richtung Clip-Board zu schicken und Augenkontakt nach Möglichkeit zu vermeiden. Es sei denn, man will hören, wie die werbende Organisation Bäume, Tiere, Kinder und Frauen rettet und weshalb sie – am besten per Lastschriftverfahren (LSV) übermittelt – auf eine Jahresmitgliedschaft zu soundso viel Franken angewiesen ist.

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Mittwoch, 21 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Weitere C&A-Hilfe für Pakistan

Durch die Übernahme der Kosten in Höhe von
140.000 Euro ermöglicht C&A Europa einen Charterflug der
Fluggesellschaft Polar Atlas in das Erdbebengebiet von Pakistan. Mit
diesem Transportflug können wichtige Hilfsgüter wie Medikamente,
Zelte, Decken, Rollstühle, Bekleidung, Generatoren und
Wasseraufbereitungsgeräte direkt in das Krisengebiet geflogen werden.

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Mittwoch, 21 Dezember 2005 Von admin | Keine Kommentare

Tsunami-Hilfe ging nicht zu Lasten anderer Projekte

Die große Spendenbereitschaft für die Opfer des Tsunamis vor einem Jahr in Südasien ist offenbar zum überwiegenden Teil nicht zu Lasten der übrigen Katastrophenhilfe gegangen. Das sagte der Leiter des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), Burkhard Wilke, dem Berliner «Tagesspiegel» (Dienstag-Ausgabe)

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