Der Deutsche Fundraising Verband veranstaltet einmal im Jahr eine Studienreise für seine Mitglieder. Ende Mai flogen 23 Fundraiser/innen aus Agenturen und Non-Profit-Organisationen nach Kalifornien. Vorausschau für deutsche Entwicklung?
Die Gesprächspartner aus Kultur- und Bildungsinstitutionen sowie aus sozialen Organisationen stellten ihre Fundraisingstrategien vor und erwiesen sich als äußerst offene Diskussionspartner für ihre deutschen Kollegen. Unter anderem wurden das Museum of Modern Art, die Oper, die Salvation Army, die American Cancer Society und die Stanford University besucht.
Aus den Gesprächen lassen sich einige wesentliche Ergebnisse zusammenfassen, die vielleicht für den hiesigen gemeinnützigen Sektor schneller Relevanz bekommen, als angenommen je nachdem, was eine neue Bundesregierung für Entwicklungen bringt.
Fundraising ermöglicht Qualität
Private Geld- und Zeitspenden garantieren mehr als nur den Betrieb gemeinnütziger Organisationen. Das gilt vor allem für den Kultursektor, der zum überwiegenden Teil ohne staatliche Zuschüsse auskommen muss. Vor allem die Qualität der Arbeit und zusätzliche Programme im Sozialsektor werden mit Hilfe zahlloser Förderer ermöglicht.
Der Wettbewerb um die Brieftaschen und die Zeit der Menschen ist deutlich schärfer als bei uns. Erfolgreich sind nur Organisationen, die eine konsequente Marketingorientierung an den Tag legen. Das erfordert eine starke Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen der Unterstützer.
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