Die Gesamteinnahmen von missio Aachen und
missio München konnten gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent
gesteigert werden und beliefen sich in 2004 auf 82,5 Mio. Euro.
Besonders erfreulich ist der Anstieg der allgemeinen und
zweckgebundenen Spenden auf 27,6 Mio. Euro. Auf der Ausgabenseite hat
missio durch gezieltes Kostenmanagement die Aufwendungen für
Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit um 3,6 Prozent verringert. Mit Hilfe der Spenderinnen und Spender sowie durch den
erfolgreichen Sparkurs war missio im vergangenen Jahr in der Lage,
über 3.000 Projekte der katholischen Kirche – vorrangig in Afrika,
Asien und Ozeanien – mit insgesamt 73 Mio. Euro zu unterstützen.
Obwohl die Gesamteinnahmen im Jahr 2004 gegenüber dem Vorjahr nur um
0,3 Prozent gestiegen sind, konnten die Fördermittel infolge der
erfolgreichen Sparmaßnahmen und des effizienten Mitteleinsatzes um
6,5 Prozent erhöht werden.
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Genau 689.158 Euro haben die Düsseldorfer im vergangenen Jahr an Einrichtungen der Stadt gespendet. Allein den kulturellen Einrichtungen in der Stadt kamen 338.251,74 Euro zugute. Die Kehrseite der Medaille: Seit dem Jahr 2000 haben sich die Zuwendungen insgesamt halbiert. Der größte Teil an Geld- und Sachspenden im Gesamtwert von 191.494,57 Euro war für das Stadtmuseum bestimmt. Darunter war auch die insgesamt größte Einzelspende von allein 116.000 Euro von der Firma Karstadt, die für die Modeausstellung verwandt wurde. 25.000 Euro stellte die Fidentia Stiftung und 10.000 Euro die Firma Henkel dem Stadtmuseum für die Ausstellung “Play” zur Verfügung.
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Das Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat neue Spendensiegel an Hilfsorganisationen vergeben. Zum ersten Mal ist mit dem Verein “Tierärzte ohne Grenzen” auch eine Organisation aus dem Tierschutz dabei.
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Hunderttausende deutscher Haushalte werden derzeit mit einem Spendenmailing der Multiple Sklerose International Deutschland gGmbH (MSi) überschwemmt. Gegen die Verantwortlichen der MSi ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln wegen des Verdachts des Spendenbetrugs. Nach den Verantwortlichen der MSi wird gefahndet. Vorausgegangen war eine Strafanzeige des Bundesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) wegen Verdachts des gewerbsmäßigen Spendenbetrugs. Außerdem hat die DMSG wegen unwahrer und irreführender Spendenwerbung zivilrechtliche Schritte eingeleitet.
Es besteht der Verdacht, dass die MSi Deutschland, eine Tochter der 1996 in Holland gegründeten Organisation Multiple Sklerose internationaal, in großem Stil mit unwahren Behauptungen und Mitleid heischenden Schilderungen von Lebenssituationen Spendengelder akquiriert. Damit betreibt sie ein falsches Spiel sowohl mit MS-Patienten als auch mit Menschen, die angerührt vom Schicksal der Erkrankten, Spenden leisten. Umfangreiche Recherchen des DMSG – Bundesverbandes haben ergeben, dass die in bundesweit versandten Spendenmailings aufgestellten und verbreiteten Versprechungen der MSi Deutschland großenteils nicht eingehalten werden. ?Wohin die von MSi eingesammelten Spendengelder fließen, ist nicht bekannt. Dies aufzuklären wird Aufgabe der Staatsanwaltschaft sein. Nach allem, was wir über die MSi wissen, können MS-Patienten und ihre Angehörigen von dieser Organisation jedoch keine wirkliche Hilfe erwarten?, so DMSG Bundesgeschäftsführerin Dorothea Pitschnau-Michel.
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Während die Europäische Union in ihre schwerste Krise geraten ist und unter der britischen EU-Präsidentschaft eine Verdrängung des Sozialen und ein Rückfall in eine bloße Wirtschaftsgemeinschaft befürchtet wird, haben sich die Organisationen Sozialer Arbeit gerade in den letzten Jahren auf Europa eingestellt. Spätestens seit 1992 die soziale Dimension Europas unter Federführung des spanischen Kommissars Manuel Marin als politische Leitlinie entdeckt wurde, ist auch unter den Organisationen Sozialer Arbeit eine zunehmende Vernetzung auf europäischer Ebene zu beobachten. “Beeindruckendes Beispiel ist das Anwachsen der Social Platform, dem zentralen europäischen Netzwerkakteur im Bereich der Sozialen Arbeit”, erläutert Univ.-Prof. Dr. Franz Hamburger, Professor für Sozialpädagogik am Pädagogischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. “Diese Plattform wurde 1995 gegründet und hat heute 40 europäische Mitglieder, die ihrerseits über 1.700 Organisationen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene repräsentieren.”
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Die weltgrößte Veranstaltung für MBA-Studenten, die sich etwa für soziale Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility) oder Management von Non-Profit-Unternehmen (Social Entrepreneurship) interessieren, findet vom 10. bis13. November 2005 an der Stanford Graduate School of Business statt.
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Amerikas Großkonzerne investieren in Umwelt und Unternehmensethik. Leider glaubt ihnen das bislang kaum jemand Es klang schon etwas ungewohnt, was das Management von GAP am Freitag zu verkünden hatte. In einem “Verantwortungsbericht” legte die amerikanische Bekleidungskette Rechenschaft über die Zustände in ihren weltweit fast 3000 Textilfabriken ab und gab gleichzeitig bekannt, sich von 70 Zulieferfirmen zu trennen, weil es in deren Werken zu extremen Verstößen gegen Arbeitnehmerrechte und Mindestlöhne gekommen sei. In China erfüllten demnach bis zu 50 Prozent aller Partner nicht einmal die eh nicht sehr strengen chinesischen Gesetze. “Ein helles Licht ist das beste Desinfektionsmittel”, heißt es in dem Bericht.
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Bis Ende des Jahres wird die Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas etwa 340000 Euro für 35 Förderprojekte und unterstützende Maßnahmen in den Jahren 2002 bis 2005 ausgegeben haben. Grundlage dafür ist das Stiftungskapital, das bis heute 229 Stifter und die Stadt Offenburg in die Stiftung eingebracht haben. Heute stehen der Stiftung schon 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ihre Erträge bilden das Fundament der Förderungen. Auch für den dritten Förderzeitraum 2006/07 will die Stiftung wieder rund 180000 Euro zur Verfügung stellen. Gefördert werden zukunftssichernde Projekte und Initiativen in den Bereichen Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrtspflege, Erziehung und Berufsbildung, Kultur, Umweltschutz sowie die Begegnung zwischen Deutschen und Ausländern und die Völkerverständigung in der Stadt Offenburg.
Stichtag: 30. September
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Die Vorbereitungen auf die Fußballweltmeisterschaft 2006 demonstrieren in eindrucksvoller Weise, wie Unternehmen als Sponsoren in einen Marketingprozess eingebunden werden können und neben hohen Reichweiten einen langfristigen Imagetransfer in breiten Zielgruppen erreichen können. Doch welche Märkte sind parallel zur Fußballweltmeisterschaft und vor allem danach für Sponsoren interessant? Die Megatrends ausgewählter Studien mit Aussagen von Unternehmen zu ihrem zukünftigen Sponsoringengagement belegen, dass die Investition in Sportsponsoring mit 80 % der Sponsoringausgaben weiterhin einen führenden Stellenwert haben werden. Einen hohen Bedeutungszuwachs um 25 % erhält außerdem das Sozialsponsoring sowie das Kultursponsoring mit 20 %. In allen drei Sponsoringsegmenten bietet die Sponsoringagentur Causales für 2006 interessante Möglichkeiten für langfristige Partnerschaften an, die ab sofort auf dem Internetportal www.causales.de zur Verfügung stehen.
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Dem katholischen Weltjugendtag Mitte August in Köln drohen offenbar erhebliche finanzielle Probleme. Wie das ZDF-Magazin «sonntags – TV fürs Leben» am Sonntag berichtete, rechnen die Veranstalter mit Gesamtkosten von bis zu 100 Millionen Euro. urch Zusagen von Bund und Land sowie der Stadt Köln seien davon bisher nur rund 15 Millionen Euro gedeckt. Ob die verbleibenden rund 85 Millionen Euro durch Teilnehmerentgelte und durch Sponsoren aufgebracht werden könnten, sei fraglich, so das Magazin.
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