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Archiv für August, 2005

Montag, 29 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Fundraising-Training an der Fachhochschule Jena

Immer häufiger hört und liest man von teilweise spektakulären Aktionen mit denen finanzielle Mittel zur Unterstützung gemeinnütziger Projekte aufgebracht werden.
Für einen symbolischen Euro werden Steine verkauft, deren Erlös die Renovierung einer Einrichtung ermöglicht. Bei so genannten Traumfängerauktionen werden eigentlich unverkäufliche Gelegenheiten für einen guten Zweck versteigert oder es werden aus vergleichbaren Gründen Sponsorenläufe und -rallays veranstaltet. Für alle Interessenten am derartigen ‘Erschließen neuer Geldquellen’ bietet vom 10.-14. Oktober 2005 der JenALL e. V. an der Fachhochschule Jena ein mehrtägiges Training zum Thema Fundraising an.
Die Trainingsreihe umfasst folgende fünf Module/Lehrbausteine:
- Fundraisingstrategie
- Unternehmenskooperationen
- Stiftungen finden und überzeugen
- Freunde gewinnen, ein Seminar zur Spenderbindung
- Fundraising im Steuerrecht
Interessenten können einzelne Module aber auch das komplette Programm buchen.

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Montag, 29 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Klappern gehört zum Handwerk – Zahlreiche Menschen sind bereit Gutes zu tun, man muss ihnen nur die Chance geben

Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist groß. Die Überschwemmungskatastrophe 2001 und der Tsunami haben es gezeigt. Viele sind bereit Gutes zu tun, man muss sie es nur lehren, ist die Philosophie des Fundraising – und das Erfolgsprinzip von Bürgerstiftungen. Fundraising, zu deutsch Mittelbeschaffung für einen gemeinnützigen Zweck, stammt bezeichnenderweise aus dem Amerikanischen, wo schon die Kinder mit dieser “Kulturtechnik” vertraut sind. Für den Gründer der angesehensten Fund Raising School in den USA, Herny A. Rosso, ist es “die sanfte Kunst, die Freude am Spenden zu lehren”, die in Deutschland im Vergleich zu den USA noch unterentwickelt ist. Immer mehr Engagierte für das Gemeinwohl entdecken Fundraising jedoch auch hierzulande. Unter anderem eine wachsende Zahl von Siftungen zeugt davon.

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Montag, 29 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Spenderkommunikation per E-Mail-Newsletter

Beim regelmäßigen Treffen der Berliner Fundraiser/innen, das im August im Zirkus Cabuwazi stattfand, referierte Kai Fischer zum Thema ?E-Mail-Newsletter der nächste Hype im Fundraising??. Wichtiges Kommunikationsmittel

Ohne Zweifel spielt E-Mail in der Kommunikation mit Förderern und Interessenten eine entscheidende Rolle. Empirische Erfahrungen mit mehreren deutschen Nonprofit-Organisationen zeigen: Spenden lassen sich nur dann im Internet einwerben, wenn über das Thema der Organisation emotional im Fernsehen berichtet wird – wie zuletzt während der Tsunami-Katastrophe in Südost-Asien – oder eben mit den Förderern per E-Mail kommuniziert wird.

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Freitag, 26 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Online-Tagebücher für die Unternehmenskommunikation

Web-Logs (Blogs) erfreuen sich im Internet grosser Beliebtheit. Eine Mischung aus Tagebuch, Kolumne, Leserbrief und Presseschau, gewinnen Blogs zunehmend auch für die interne und externe Unternehmenskommunikation an Bedeutung. Vorreiter sind dabei Firmen aus den USA und aus der Computerbranche. Auf dem zehnten «Trendtag» in Hamburg waren sich Zukunftsforscher und Autor Howard Rheingold sowie die Trendforscher Peter Wippermann (Trendbüro Hamburg) und David Bosshard (Gottlieb-Duttweiler-Institut Zürich) in einem Thema einig: Web-Logbücher (Blogs) sind ein interessantes, zukunftsträchtiges Phänomen. Diese im Internet entstandene neuartige Form elektronischer Kommunikation, eine Mischung aus Tagebuch, Kolumne, Leserbrief und Presseschau, bietet Amateuren die Möglichkeit, ihre private Sicht der Dinge einem Millionenpublikum mitzuteilen. Die Leser können das Veröffentlichte sofort mit eigenen Kommentaren anreichern.

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Donnerstag, 25 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Unternehmerische Verantwortung en vogue durch sich abzeichnende Ölkrise

Da die Welt einer Periode mit höchsten Spitzenpreisen für Öl, die bereits die Siebzig-Dollar-Marke pro Barrel erreichen, entgegensieht, werden Strategien unternehmerischer sozialer Verantwortung und sauberer Energietechnologien in steigendem Maße attraktiv sowohl für Investoren wie auch für Verbraucher. Während sich Analytiker Sorgen um Knappheiten bei der Ölversorgung machen, sind Verschiebungen im Verbraucherverhalten vorgesehen, um verfrühte Auswirkungen des neuesten “Energieschocks” zu entschärfen. Einer von GlobeScan Inc. durchgeführten Umfrage zufolge hat die Hälfte der breiten Öffentlichkeit in Nordamerkika, Australien und Westeuropa entweder selbst etwas über unternehmerische soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) gelesen oder durch andere davon gehört. Chris Coulter, der Direktor von CSR Research, sagt: “Die Umfrage zeigt nicht nur, daß die breite Öffentlichkeit eine potentielle Hörerzielgruppe darstellt, sondern auch, daß solche Berichte für die Unternehmen eine einflußreiche Art und Weise sein können, ihren Einsatz für CSR bekannt zu machen und schließlich ein höheres Ansehen und damit einen steigenden Marktanteil zu erreichen.”

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Donnerstag, 25 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Schweiz: Neues Stiftungsrecht tritt ab Anfang 2006 in Kraft

Mäzenatentum wird ab 2006 attraktiver. Auf Anfang Jahr setzt der Bundesrat das liberalisierte Stiftungsrecht in Kraft. Damit werden bis 20 Prozent des Reineinkommens von natürlichen Personen oder des Reingewinns von Unternehmen von der direkten Bundessteuer befreit, werden sie einer gemeinnützigen Stiftung gespendet. Das Spenden für gemeinnützige Aufgaben wird attraktiver. Der Bundesrat hat auf den 1. Januar 2006 das liberalisierte schweizerische Stiftungsrecht in Kraft gesetzt. Um die Stiftungsfreudigkeit zu erhöhen, bringt das neue Recht steuerliche Erleichterungen. Neu können Zuwendungen an steuerbefreite gemeinnützige Institutionen bei der direkten Bundessteuer in der Höhe von 20 statt nur 10 Prozent des Reineinkommens bzw. des Reingewinns abgezogen werden.

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Donnerstag, 25 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

2. Sächsischer Fundraisingtag an der HTW Dresden

Der 2. Sächsische Fundraisingtag findet am 8. September 2005 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH), Friedrich-List-Platz 1 statt.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Fundraising-Treff Dresden des Deutschen Fundraisingverbandes e.V., der HTW und dem Zentrum für angewandte Forschung und Technologie e.V. (ZAFT). Der Fundraisingtag bietet in 12 verschiedenen Seminaren und Workshops eine Plattform, um Ideen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Einzelheiten im Internet unter http://www.saechsischer-fundraisingtag.de. Zusätzlich wird auch ein Praxisworkshop zum Thema Hochschulfundraising stattfinden. Die erfahrenen Referenten Cornelia Lotthammer – von 2002 bis 2004 Fundraising-Koordinatorin der Humboldt-Universität zu Berlin, Zion Yirga – baute die Abteilung Fundraising der International University Bremen auf, Dr. Eckhard Schenke – Fundraiser der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover sowie Michael Tustanowski – Senior-Manager KPMG, werden an praktischen Beispielen darlegen, welche Wege im Spendenmarketing sinnvoll sind und was Hochschulen lieber lassen sollten.

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Mittwoch, 24 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Wertekonflikte im Geschäftsalltag

Wer sich für ethische Probleme in Unternehmen interessiert, der greife zu diesem Buch. Dafür sprechen fünf gute Gründe. Erstens handelt es sich bei dem am International Center for Corporate Social Responsibility an der Nottingham University Business School entstandenen Werk um eine aus europäischer Sicht geschriebene Publikation. Die Verfasser, Andrew Crane aus Nottingham und Dirk Matten aus Düsseldorf, schließen damit die Lücke zwischen den in den Vereinigten Staaten entstandenen Business Ethics und der im deutschsprachigen Raum thematisierten Unternehmensethik. In dem Buch wird zweitens durchgängig das ethische Dilemma thematisiert, das viele Entscheidungen im Unternehmen prägt. Die Verfasser setzen sich zunächst sorgfältig mit dem Vorwurf auseinander, Unternehmensethik sei ein Oxymoron, das heißt eine Verknüpfung von zwei einander widersprechenden Begriffen. Bereits zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts soll der Schriftsteller und Sprachkritiker Karl Kraus einem ratsuchenden Studenten empfohlen haben: “Sie wollen Wirtschaftsethik studieren? Dann studieren Sie entweder das eine oder das andere!” Wer so argumentiert, der unterstellt, daß im Wirtschaftsleben entweder keine Ethik existiert oder daß es sie nicht geben könne, daß unternehmerisches Handeln bestenfalls also im ethikfreien Raum erfolge.

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Mittwoch, 24 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Ausstellung: ?Stiften gehen?

“Stiften gehen” oder: “Wann macht Geld glücklich?” ist der Titel einer Ausstellung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle Ansbach in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neumarkt vom 1. bis 16. Oktober im Foyer des Reitstadels Neumarkt.

Das neu in der evangelischen Kirche erwachende Interesse an Stiftungen hat eine lange und segensreiche Geschichte. Die Ausstellung zeigt dies über einen Zeitraum von nahezu zwölfhundert Jahren auf. Stiftungen zeugen heute noch von der Lebendigkeit und Vielfalt des kirchlichen Stiftungswesens. Über 20 Stiftungen, darunter auch die 100. Stiftung der Neumarkterin Christa Gebhardt zugunsten der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neumarkt, werden in der Ausstellung portraitiert.

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Mittwoch, 24 August 2005 Von admin | Keine Kommentare

Pforzheim: AG Sozialsponsoring

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialsponsoring wird in diesem Jahr 25 000 Euro an ihre neun Mitgliedsvereine auszahlen. Vorstandsmitglied Ralf Fuhrmann spricht von einem guten Jahr seit der Umstrukturierung.

Seit August vergangenen Jahres arbeitet die Umweltingenieurin Sabine Kloos acht Stunden pro Woche als Geschäftsführerin für die Arbeitsgemeinschaft Sozialsponsoring Pforzheim und Enzkreis. Für ihre Tätigkeit zahlen die neun Mitgliedsvereine darunter die Aidshilfe und als neuestes Mitglied die Raphaelschule insgesamt 9000 Euro jährlich als Beitrag an die Arbeitsgemeinschaft. Die Auszahlung der von Kloos akquirierten Sponsorengelder von Unternehmen an die Vereine wiederum erfolgt separat. Im Jahr 2004 betrug die Ausschüttung nur 12 900 Euro. Die AG hatte sich im Frühjahr 2004 von ihrer damaligen Geschäftsführerin getrennt, nachdem Kritik an der Transparenz im Umgang mit den Sponsorengelden laut geworden war.

Gewinn für beide Seiten

Kloos versteht sich als Schaltstelle zwischen den sozial engagierten Mitgliedsvereinen und den 32 Sponsoren. ?Wir können das Netzwerk der spendenbereiten Firmen nutzen?, sagt Fuhrmann. ?Uns werden Türen zu Unternehmensbereichen geöffnet, die uns als sozial engagierten Vereinen sonst verschlossen bleiben.? Auf der anderen Seite könnten die Mitgliedsvereine mit ihren Kompetenzen einen Diskussionsbeitrag etwa zu Themen der Altenhilfe oder Gesundheitsvorsorge beim Sponsorentreffen leisten.

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