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Archiv für Oktober, 2005

Montag, 24 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Corporate Citizenship: Firmen als gute “Bürger”

Tagung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen zum Thema ?Soziales Engagement von Unternehmen? ?Baden-Württemberg ist das Land zum Mitmachen. Nirgendwo in Deutschland gibt es eine so breite Vereinskultur und eine derart große Bereitschaft zum ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagement wie hier. Sie ist eine Grundbedingung für das moderne und menschliche Baden-Württemberg?, betonte Erwin Teufel in seiner Regierungserklärung 2001. Doch bürgerschaftliches Engagement ist weit mehr als das gute, alte Ehrenamt. Effektive Wege aufzuzeigen, wie auch Unternehmen als ?gute Bürger? in dieses Engagement mit einbezogen werden können, war das Anliegen der Tagung, die am gestrigen Freitag in den Räumen der Nürtinger Hochschule für Wirtschaft und Umwelt am Schelmenwasen stattfand.

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Montag, 24 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Studie zum Thema “Mitarbeiter-Blogging” zeigt Chancen und Risiken für Unternehmen

Eine zweite Studie zum Thema Blogging haben die PR-Agentur Edelmann und Intelliseek, Anbieter für Blogging-Portalen, jetzt veröffentlicht. Nach einem ersten, im Frühjahr erschienenen White Paper nimmt die aktuelle Studie “Talking from the Inside Out: The Rise of Employee Blogging” nun Bezug auf das Verhältnis zwischen Arbeitnehmern, die sich in Blogs über ihre Arbeits- und Lebensumstände äußern und Arbeitgebern, die sich mit diesem neuen Phänomen konfrontiert sehen. Blogging als neuer Kommunikationskanal bietet viele Möglichkeiten für Meinungsbildungen zu den unterschiedlichsten Themen. Laut der Studie von Edelman und Intelliseek genießt gerade der Bereich des “Employee-Blogging” eine hohe Glaubwürdigkeit bei den Lesern von Blogs. Allerdings ist für die Verfasser von Blogs Vorsicht geboten, wenn es um Äußerungen zum Arbeitgeber oder firmeninterne Details geht. Denn trotz der starken Zunahme von Mitarbeiter-Blogs haben über 70 Prozent der großen Unternehmen keine internen Blogging-Richtlinien, die Mitarbeitern bei der Erstellung von Blogs helfen und dem Unternehmen eine notwendige Absicherung gegen Rufschädigung bieten können. Beide, Unternehmen und Blogger, sollten in der Zukunft ein Abkommen für die Einhaltung von Regeln treffen.

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Montag, 24 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Hier gibt es 42 000 Euro

SozialMarie-Preis für innovative Sozialprojekte wird zum zweiten Mal ausgeschrieben. Die SozialMarie wird für innovative und kreative Sozialprojekte vergeben. Projektanträge aus der Sozialwirtschaft (Initiativen, Vereine, Zivilgesellschaft, NGO, NPO), aus der öffentlichen Verwaltung und aus kommerziellen Unternehmen sind dabei willkommen. Verliehen werden fünfzehn Preise, der erste ist mit 15.000 dotiert, der zweite mit 10.000 und der dritte mit 5.000 und die zwölf weiteren mit je 1.000,-.

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Montag, 24 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Finanzhilfe für Pakistan fließt nur spärlich

Die Hilfe der Welt für die Erdbebenopfer in Pakistan läuft nur schleppend an: Während nach dem Tsunami in Asien alle Spendenrekorde gebrochen wurden, müssen die Überlebenden in Pakistan darunter leiden, dass ihr Land international ein wenig glamouröses Image hat. Auch zwei Wochen nach dem Erdbeben mit Zehntausenden Toten fehlen etliche Millionen Euro. Pakistans Präsident Pervez Musharraf kritisierte die internationale Hilfe heute als “völlig unzureichend”. Ganz anders war das beim Tsunami. Die Killerwellen trafen zur Weihnachtszeit auf die Strände Asiens. Die weltweite Spendenbereitschaft war gigantisch.

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Freitag, 21 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Swiss Finance Institute: Forschung und Ausbildung vernetzen

Die Schweizerische Bankiervereinigung will mit ihrer neuen Stiftung Swiss Finance Institute gezielt in Executive Education und Forschung investieren. Dabei sollen die einzelnen Kompetenzzentren von Schweizer Hochschulen effizient miteinander vernetzt werden. Für Forschung und Education im Banking haben die Schweizer Banken gemeinsam einen Fonds von 75 Mio Fr. geäufnet. Zusammen mit den Mitteln von Bund und den Hochschulen wird damit eine Hebelwirkung von insgesamt 200 Mio Fr. generiert. Vom einbezahlten Fondsvermögen können während 15 Jahren jeweils bis zu 7 Mio Fr. ausgschüttet werden.

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Freitag, 21 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Hamburg, die Hauptstadt der Stifter

Hamburg ist Deutschlands “Stiftungshauptstadt”. Mit 944 Stiftungen steht die Hansestadt bundesweit an der Spitze – und die Zahl nimmt immer schneller zu: Waren Mitte der 90er Jahre noch 15 bis 20 Anmeldungen pro Jahr üblich, so kamen 2004 schon 36 neue hinzu und bis Anfang Oktober 2005 sind auch schon 26 Genehmigungen erteilt worden. Es ist kein Zufall, daß Stiftungen gerade in Hamburg eine besonders große Bedeutung haben – ihre Tradition reicht hier bis ins 13. Jahrhundert zurück: Fürstenhäuser gab es nicht, und so war die Hansestadt immer schon geprägt durch den besonderen Einsatz ihrer Bürger.

Aber auch für die tendenziell steigende Zahl von Neugründungen gibt es eine Erklärung. “Die Vermögen nehmen zu, die Kinderzahl nimmt ab. Da stellt sich immer häufiger die Frage: Wo soll das Geld hin, wenn ich nicht mehr da bin?”, erklärt Klaus Rollin, Vorstandssprecher der Bürgerstiftung Hamburg. “Außerdem zieht sich der Staat schrittweise aus Feldern der sozialen Fürsorge oder auch der Kultur zurück.”

In Hamburg wie auch in anderen Teilen Deutschlands tragen die bekanntesten Stiftungen meist den Namen eines erfolgreichen Unternehmers, der mit seinem Vermögen den Grundstein legte. In Hamburg waren dies unter anderem Alfred Toepfer, Kurt A. Körber und Gerd Bucerius, Herausgeber der “Zeit” – diese drei Stiftungen gehören zu den bedeutendsten in Deutschland. Inzwischen sind es aber nicht mehr nur die unabhängigen Unternehmerpersönlichkeiten: “Immer mehr große Firmen gründen Stiftungen, zum Beispiel die Allianz, die Deutsche Bank, die Telekom oder Vodafone”, sagt Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S

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Freitag, 21 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Blogs im Dienst politischer Kommunikation

Weblogs und Wikis versus Info-Stände und Interviews? Der Einsatz neuer Medien für den Wahlkampf trägt zum einen der veränderten Mediennutzung in der Bevölkerung Rechnung und demonstriert zum anderen Modernität der Partei. Acht Thesen zum Erfolg von Weblogs bei deutschen Wahlen. Online-Medien werden immer wichtiger in der Mediennutzung. Besonders Jüngere suchen sich ihre Informationen gezielt im Netz. Aber auch die Internet-Nutzung der Gesamt-Bevölkerung wächst weiter, so die aktuelle Online Studie von ARD und ZDF. Die Nutzung von Weblogs ist allerdings noch nicht im Alltag angekommen erst eine geringe Anzahl der Internet-Nutzer liest sie regelmäßig und noch weniger User beteiligen sich über Kommentare an den Diskussionen (vgl. Abold 2005) : Ist der Wahlkampf in Deutschland bereits reif für bloggende Politiker? Maren Heltsche, Mitarbeiterin in der Abteilung Medien-Analyse bei AUSSCHNITT Medienbeobachtung, ist Projektverantwortliche für die Weblog-Analyse ?Bloggen für die Bundestagswahl? und stellt im Rahmen ihrer Bestandsaufnahme zum Einsatz von Weblogs in den Parteien folgende Thesen auf.

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Donnerstag, 20 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Linde: Corporate Responsibility Report 2005 veröffentlicht

Mit dem heute veröffentlichten Corporate Responsibility Report 2005 berichtet Linde erstmals konzernweit über sein Engagement auf den vier strategischen Handlungsfeldern Umwelt, Mitarbeiter, Gesellschaft und Kapitalmarkt. Der Corporate Responsibility Report wird von nun an – neben Geschäftsbericht und Quartalsberichten – ein fester Bestandteil der jährlichen Berichterstattung sein. ‘Als weltweit tätiges Unternehmen können wir dauerhaft nur dann erfolgreich sein, wenn wir unser gewinnorientiertes Handeln in ein Gleichgewicht bringen mit den Eckpfeilern nachhaltigen Wirtschaftens, also mit Umweltschutz und sozialem Engagement’, erklärte Prof. Dr. Wolfgang Reitzle, der Vorsitzende des Vorstands der Linde AG. ‘Dieses Bekenntnis zur gesamtgesellschaftlichen Verantwortung haben wir in den vergangenen Monaten noch stärker als elementaren Bestandteil unserer Unternehmensstrategie und Unternehmenskultur verankert.’

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Donnerstag, 20 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

Toyota in Köln und die Bereiche des Engagements

Ende der 70er Jahre wurde in der Firmenzentrale der Toyota Deutschland GmbH im Kölner Stadtteil Marsdorf der Geschäftsbetrieb aufgenommen. Von dort aus engagiert sich das Unternehmen unter dem Motto “to be a good citizen” auf vielseitige Weise als Sponsor und Förderer seiner rheinischen Heimatstadt. Das Corporate Citizenship- Engagement bezieht sich aber nicht ausschließlich auf finanzielle Unterstützung. Auch die Bereitstellung von Fahrzeugen und Shuttle-Services für gesellschaftliche Großereignisse, wie beispielsweise den Karneval, oder Sportveranstaltungen sind Teil des Miteinanders von Toyota und Köln. Im Laufe der vergangenen 30 Jahre, in denen sich die Toyota Deutschland GmbH von einem kleinen Unternehmen zum zweitgrößten Automobilimporteur in Deutschland mauserte, erweiterte sich auch der Bereich des Engagements kontinuierlich. Heute lässt sich das Toyota Corporate Sponsoring in folgende Kernbereiche aufteilen:

1. Kunst und Kultur
2. Bildung
3. Sport
4. Gesellschaft
5. Toyota Deutschland Stiftung

1.) Einer der Schwerpunkte des kunst- und kulturpolitischen Engagements der Toyota Deutschland GmbH liegt auf der Förderung der Museen Ludwig und Wallraf Richartz sowie der Philharmonie und des Opernhauses. Auch ausgewählte Kölner Künstler erhalten Unterstützung. Alle zwei Jahre wird ein städtischer Foto-Wettbewerb ausgeschrieben und mit dem Foto-Kunstpreis ausgezeichnet. Die Internationale Filmhochschule wird tatkräftig mit Fahrzeugen für ihre Produktionen unterstützt und auch weit über die Stadtgrenze hinaus bekannte Kölner Musikkünstler, wie beispielsweise die Wise Guys oder die Gruppe Brings rollen in einem Toyota zu Proben und Auftritten.

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Mittwoch, 19 Oktober 2005 Von admin | Keine Kommentare

CSR: Unternehmerische Verantwortung für mehr Selbstvertrauen

Im Rahmen der Buchmesse präsentiert der Verlag Deutsche Standards sein Buch Corporate Social Responsibility (CSR). Worum geht es?
Salié: Wir sammeln in dem Buch Beispiele für unternehmerisches Engagement. Während das Konzept Corporate Social Responsibility in den USA schon seit vielen Jahren eine Rolle spielt, ist für deutsche Unternehmen diese strategische Betrachtung von unternehmerischen Verantwortung eher neu. Es geht ja nicht darum, einfach nur Geld für einen guten Zweck in die Hand zu nehmen, sondern darum eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu erzeugen. Die Boston Consulting Group zum Beispiel unterstützt den Wirtschaftsunterricht an Schulen mit Know-How und mit Material, natürlich auch um ihren potenziellen Nachwuchs kennenzulernen.

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