Der Bundesfinanzhofs hält wesentliche Teile des geltenden Erbschaftsteuergesetzes für verfassungswidrig. Die Sache liegt dem Bundesverfassungsgericht vor. Über Testamentsgestaltungen angesichts der möglichen Verfassungswidrigkeit des Erbschaftsteuerrechts habe ich in dieser Zeitung am 9. April 2003 berichtet. Heute gehe ich der Frage der Erbschaftsteuerveranlagung nach.
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Jeder zweite Bundesbürger über 14 Jahre hat in den letzten 12 Monaten an internationale und/oder nationale Hilfsorganisationen gespendet. Damit steigt die Spenderquote gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozentpunkte. Der Deutsche Spendenmonitor von TNS Infratest informiert regelmäßig über das Spendenverhalten in Deutschland.
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Ein Jahr nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien hat die Schweiz für ihr Krisenmanagement trotz den verheerenden Folgen eine positive Bilanz gezogen. Die Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr in Südostasien hat die Mitarbeiter im Schweizer Aussenministerium innert Minuten an die Grenzen ihrer Kapazitäten gebracht: Tausende besorgter Menschen wollten sich telefonisch oder via Mail nach Angehörigen oder Bekannten erkundigen, die sie in den Krisengebieten vermutet hatten.
Für seine Arbeit hat das Aussenministerium viel Dank und Lob geerntet. Doch es wurde auch Kritik laut. Namentlich in Thailand sei das Schweizer Konsulat in den ersten Stunden der Katastrophe zu wenig präsent gewesen, hatten Betroffene geklagt.
Im Vergleich zu anderen Ländern habe die Schweiz die Katastrophe “sehr gut bewältigt”, sagte die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey am Freitag in Bern vor den Medien. Trotzdem gab es für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auch Lehren zu ziehen aus der Bewältigung der Naturkatastrophe.
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Bei Deutschlands größtem Kreativ- und
Strategiewettbewerb für Sozialmarketing, dem “BruttoSozialPreis”, hat
das Team für »Geschenke der Hoffnung e.V.« den ersten Platz erreicht.
Die fünf Studentinnen Evelyn Butz, Kristina Lorenz, Sylvia Meier,
Colin Müller und Laura Paradiek hatten für die christliche
Hilfsorganisation eine individuelle Kommunikationskampagne
entwickelt. Als Mentoren standen den Studentinnen Stefan Mannes und
Thekla Heineke von der renommierten Berliner Agentur “kakoii” zur
Seite. In fünf Wochen konzipierte das Team für »Geschenke der Hoffnung
e.V.« eine Kommunikationsstrategie, um das »BabyNotProjekt«
zielgruppenspezifisch in der Öffentlichkeit zu platzieren. Mit dem
»BabyNotProjekt« unterstützt »Geschenke der Hoffnung e.V.« jedes Jahr
eine Einrichtung, die sich vor allem um bedürftige Babys und
Kleinkinder kümmert. “Die Studentinnen haben ein Konzept für unsere
Kampagne 2007 erstellt, das sowohl praxistauglich ist, als auch in
unserem finanziellen Rahmen liegt und von dem ich sehr begeistert
bin”, sagt Christoph v. Mohl, Geschäftsführender Direktor von
»Geschenke der Hoffnung e.V.«.
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Mittelständler leisten meist in ihrer heimischen Region Gutes. Dem Mittelstand sind seine positiven Taten dabei oft gar nicht bewusst und die wenigsten verfolgen dabei eine Corporate Social Responsibility-Strategie oder nutzen ihre Wohltaten für das Marketing. Was die Großen können, können die Kleinen auch: Beim Thema Corporate Social Responsibility (CSR) lassen sich Mittelständler nicht lumpen. Und obwohl viele das Kürzel CSR nicht kennen, handeln sie nachhaltig.
Die Geschichte des Schul- und Büromittelherstellers Herlitz PBS beispielsweise könnte aus dem CSR-Lehrbuch stammen. Die Insolvenz zwang den Mittelständler aus Berlin, sich neu auszurichten.
?Dafür hat Herlitz überlegt, wie aus eindimensionalen Material- und Geldspenden ein nachhaltiges gesellschaftliches Engagement werden kann?, erinnert sich Josefine Kroll, CSR-Beauftragte bei Herlitz PBS. ?Das Engagement im Bildungswesen erschien uns als ein sinnvoller und glaubwürdiger Ansatz.?
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An den internationalen Börsen zählt heute nicht mehr allein, ob ein Unternehmen kurzfristig gute Umsatz- und Ertragszahlen schreibt. Immer entscheidender wird die Frage, wie nachhaltig es wirtschaftet. Neben dem Shareholder-Value gilt heute auch die soziale Verantwortung, die Corporate Social Responsibility (CSR), als ein Indikator für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Gerade ein Global Player muß Verantwortung für die Gesellschaften, in denen seine Mitarbeiter leben und arbeiten, übernehmen. Dies ist unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften. Ich sehe weltweite Marktführer wie die Deutsche Post World Net daher in der Pflicht, nachhaltige Antworten auf die dringendsten gesellschaftlichen Zukunftsfragen zu geben.
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Die Öffentlichkeit verlangt heutzutage, dass Unternehmen sozial verantwortlich handeln. Großzügige Spenden allein reichen nicht mehr aus. Langfristige Maßnahmen sind gefragt und eine Verankerung in der Unternehmensstrategie. Der Ölmulti Shell will die ausgediente Förderplattform ?Brent Spar? in der Nordsee versenken und wird von der Umweltorganisation Greenpeace gezwungen, eine umweltfreundliche Alternative zu finden.
Sportartikler kommen ins Gerede, weil sie in Sweatshops in der Dritten Welt billig Schuhe nähen lassen. Und Globalisierungsgegner greifen das Möbelhaus Ikea an, weil angeblich Kinder die Teppiche knüpfen.
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Erstmals schreibt der Deutsche Caritasverband (DCV) den Gertrud-Luckner-Preis zur Förderung der Sozialen Arbeit aus. Mit diesem Preis werden herausragende Diplom-, Magister-, Bachelor- und Magisterabschlussarbeiten von Universitäten und Fachhochschulen ausgezeichnet, die sich mit den Aufgaben und Tätigkeiten der Caritas und der freien Wohlfahrtspflege befassen. Themenschwerpunkte sollen die Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neue Ansätze in der Sozialen Arbeit sowie caritastheologische und sozialethische Aspekte sein. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre im Rahmen der Delegiertenversammlung des DCV verliehen. Die erste Verleihung erfolgt im Oktober 2006.
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Das bürgerschaftliche Engagements ist eine der tragenden Säulen des kulturellen Lebens. Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Kulturvereinen und -verbänden, sie unterstützen durch ehrenamtliches Engagements sowie durch Geldspenden Kultureinrichtungen, sie errichten Stiftungen zur Förderung von Kunst und Kultur oder sie engagieren sich in Bürgerstiftungen. Dieses bürgerschaftliche Engagement sichert in zunehmendem Maße die kulturelle Infrastruktur in Deutschland. Zur Zeit wird das Bürgerschaftliche Engagements durch Bestimmungen im Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht erschwert. Der Deutsche Kulturrat setzt sich daher für eine Reform des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts in dieser Legislaturperiode ein und hat konkrete Vorschläge entwickelt, die auf den bestehenden Regelungen aufbauen und zu entscheidenden Verbesserungen für gemeinnützige Organisationen wie z.B. Vereine oder Stiftungen führen würden.
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Gemeinnützige Organisationen bilden das soziale Rückgrat der US-Gesellschaft. Vor Weihnachten haben sie Hochkonjunktur Mike Kendrick ist ein beschäftigter Mann. Nicht nur, weil der Mitbegründer der Investmentbank Equiplace Securities aus dem US-Bundesstaat Georgia Geld verdienen will, sondern auch, weil er es wieder ausgeben möchte. Noch dieses Jahr sollen 750 000 Dollar für wohltätige Zwecke unter die Leute. Deswegen besucht er eine Menge Hilfseinrichtungen, interviewt ihre Leiter, inspiziert die Büros und vor allem ihre Rechenschaftsberichte. “Wer hat im Sinn der Effektivität die größte Investitionsrendite?” fragt sich der tiefreligiöse Mann, der einen Teil des Segens weitergeben möchte, den Gott in seinen Augen seiner Bank hat zuteil werden lassen.
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