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Archiv für Januar, 2006

Donnerstag, 26 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

Statistiken über Spenden bei drei Instituten

In Deutschland können interessierte Organisationen zur Zeit bei drei Marktforschungs- und Umfrageinstituten Studien zur Spendenthematik in Auftrag geben oder vorhandene Daten erwerben. »TNS Infratest« liefert gemeinnützigen Organisationen mit seinem »Spendenmonitor« seit 1995 auf der Grundlage von 4.000 Befragten über 14 Jahre Informationen rund um das Thema Spenden. Die »Gesellschaft für Konsumforschung« (GfK) erfasst mit dem Marktforschungsinstrument »Charity*Scope« seit 2004 kontinuierlich das Spendenverhalten der deutschen Bevölkerung mit der Methode des Verbraucherpanels. Die Arbeitsgemeinschaft »Spenden in Deutschland« von »pro fund/IQcon« hat 2005 für die Studie »Spenden in Deutschland« in 5.231 persönlichen Telefoninterviews Privatpersonen zu ihren Spendenentscheidungen und Spendermotiven befragt.

Weitere Infos unter
http://www.tns-infratest.de/03_presse/presse_detail.asp?ID=’365′http://www.gfk.de/index.phplang=de&contentpath=http3A//www.gfk.de/presse/pressemeldung/contentdetail.php3Fid3D747
http://www.spenden-in-deutschland.de/index.htm

Donnerstag, 26 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

Argumente für eine nationale Spendenstatistik

Die Möglichkeiten einer nationalen Spendenstatistik in Deutschland zu prüfen war das Ziel der Fachtagung »Spenden in Deutschland Analysen und Projekte« des »Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung« (WZB) im November 2005. Anders als etwa Großbritannien oder die U.S.A. verfügt Deutschland bislang nicht über eine verlässliche nationale Spendenstatistik, welche wichtige Grundlage für eine verbesserte Information und Spendenberatung der Bürger ist. Das vom WZB realisierte Projekt »Spenden und ihre Erfassung in Deutschland« wird vom »Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend« gefördert und soll die Voraussetzungen für eine solche Statistik prüfen.

Weitere Infos unterhttp://www.b-b-e.de/./index.php?id=198&backPID=199&tt_news=212

Donnerstag, 26 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

1 Million – lieber vorher oder nachher?

Rechtzeitig zur Eröffnung des diesjährigen WEF in Davos hat Klaus Schwab in der «NZZ am Sonntag» über den Einsatz der letztes Jahr von Sharon Stone spontan gesammelten Million berichtet: Man habe 140’000 Moskito-Netze nach Tansania geliefert. Strategisch vielleicht nicht so geschickt: “Die lokale Netzproduktion brach ein, Händler waren in ihrer Existenz bedroht, und die Netze wurden oft als Fischernetze zweckentfremdet.

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Donnerstag, 26 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

Die Frankfurter Hilfsorganisation medico international kooperiert mit afghanischen Kulturschaffenden

Am 29. Januar 2006 nehmen Beleuchtungsmittel
und anderes Bühnenmaterial aus dem Fundus des schauspielfrankfurt
Kurs auf Kabul. Der Hessische Rundfunk und der Westdeutsche Rundfunk
haben medico international zudem technisches Equipment für die
Unterstützung eines unabhängigen TV-Senders zur Verfügung gestellt. Seit 2001 fördert medico in Afghanistan die Arbeit afghanischer
Nichtregierungsorganisationen, die im Kontext von Minenräumung,
Minenaufklärung und Opferrehabilitation tätig sind. “Die
Unterstützung von Kulturarbeit ist Teil eines umfassenden Konzeptes
des Wiederaufbaus und der Entwicklung”, erläutert Katja Maurer,
Leiterin der Öffentlichkeitsabteilung von medico, diese
außergewöhnliche Aktion.

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Donnerstag, 26 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

BBDO Campaign verleiht Christoffel-Blindenmission international Profil

BBDO Campaign Düsseldorf setzt sich im Pitch gegen renommierte Agenturen durch und wird von der Christoffel-Blindenmission mit der Entwicklung eines globalen Brandings betraut. Das christliche Werk ist unter dem internationalen Namen ‘Christian Blind Mission’ derzeit mit mehr als 1000 Entwicklungsprojekten in 113 Ländern tätig. Den Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Verhütung und Heilung von Blindheit. Im Zuge des globalen Markenaufbaus wird BBDO Campaign Düsseldorf die Marke Christoffel-Blindenmission neu positionieren und ein entsprechendes Kommunikationskonzept erarbeiten. Die Agentur arbeitet bereits seit 2002 mit Erfolg für den Kunden, die Kampagne des Jahres 2005 wurde mit einem GWA Effie in Bronze ausgezeichnet. Mit diesem Etatgewinn ist BBDO Campaign nun erstmalig auch international für den Kunden tätig.

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Mittwoch, 25 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

Neue Chancen für den deutschen Kunstmarkt

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Folgerechts beschlossen. Das Folgerecht gibt bildenden Künstlerinnen und Künstlern einen Anspruch, am Erlös beteiligt zu werden, wenn ihre Werke (z.B. Gemälde, Zeichnungen oder Plastiken) unter der Beteiligung von Kunsthändlern, Auktionshäusern oder Kunstgalerien weiterverkauft werden. Mit dem Gesetz wird eine Europäische Richtlinie über das Folgerecht in nationales Recht umgesetzt. ‘Das neue Recht schafft vergleichbare Bedingungen für den Markt der modernen Kunst in Europa. Wichtige europäische Kunstmärkte kennen – anders als Deutschland – bislang kein Folgerecht. Deshalb bekommen heute deutsche Künstler, deren Werke in diesen Ländern weiterveräußert werden, keine Vergütung. Außerdem ist Deutschland bislang als Standort für den internationalen Kunsthandel weniger attraktiv, weil die Kunsthändler in den Ländern ohne Folgerecht die Künstler an dem Erlös der Weiterveräußerung nicht zu beteiligen brauchen. Diese Wettbewerbsverzerrung wird jetzt beseitigt’, erläuterte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

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Mittwoch, 25 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

FIFA Fußball-WM 2006: DFB und DRK schließen Vertrag über Sanitätsdienst

Das Organisationskomitee für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 (OK FIFA WM 2006) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben heute ihre Zusammenarbeit für die notfallmedizinische Versorgung bei allen 64 WM-Spielen vereinbart. Bei jedem WM-Spiel werden für Gäste, Zuschauer und Spieler über 100 Sanitäts- und Rettungskräfte im Einsatz sein. Bei den 64 Fußballspielen der FIFA WM 2006 werden 8.395 DRK-Helfer aus 10 DRK-Landesverbänden und 12 DRK-Kreisverbänden im Einsatz sein.

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Mittwoch, 25 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

?Corporate Citizenship? Unternehmen als aktive Mitbürger

Für US-Firmen hat ?Corporate Citizenship? bereits eine lange Tradition. In Deutschland fällt der Einsatz für die Gesellschaft aber noch schwer. Zu stark ist der Argwohn als finanzieller ?Lückenbüßer? für ein marodes Sozialsystem herhalten zu sollen Deutschland hat einen Traum: von Unternehmen als aktivem Bestandteil einer lebendigen Bürgergesellschaft, die Verantwortung für den Wandel zu mehr Eigeninitiative annehmen und sich als ?Unternehmensbürger? verstehen. Der ?Corporate Citizen? wird Mittelpunkt einer zivilen Bürgergesellschaft. Wäre das Wirklichkeit, bedeutete es nicht weniger als die endgültige Aussöhnung des Staates mit dem Kapital.

Corporate Citizenship meint den über die normale Tätigkeit hinausgehenden Einsatz eines Unternehmens für die Gesellschaft. Es soll auf möglichst vielfältige Weise positiv mit dem Gemeinwesen verbunden werden. Das Unternehmen engagiert sich gleichsam wie ein ?guter Bürger? für die Gemeinschaft. Ein spektakuläres amerikanisches Beispiel in den 80er-Jahren war eine 30-Millionen-Dollar-Spende von John Shad, dem damaligen Vorsitzenden der Börsenaufsicht SEC, die er der Harvard Business School zukommen ließ. Sein Ziel war es, Unternehmensethik in deren Curriculum aufnehmen zu lassen und ihre Studenten so davon zu überzeugen, dass moralisches Verhalten in der Business-Welt sich immer auszahlt.

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Mittwoch, 25 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

Rezensionen: Stiftung und Solidarität

Seit zehn Jahren gibt es Bürgerstiftungen in Deutschland. Inzwischen ist ihre Zahl auf mehr als 150 angewachsen – eine immer noch bescheidene Gruppe gegenüber den 12 000 herkömmlichen Stiftungen. Die Idee für die Bürgerstiftung kam aus Amerika. Dort sind die “Community Foundations” schon beinahe 100 Jahre alt. Doch nicht alles – insbesondere nicht die besonderen Bedingungen – lässt sich einfach importieren. Das von Stefan Nährlich und anderen herausgegebene Buch Bürgerstiftungen in Deutschland zieht nach dem Gründungsjahrzehnt Bilanz. Wichtig sei, so Nährlich und Graf Strachwitz in ihrem Einleitungsbeitrag, die Bürgerstiftungen als Teil des Dritten Sektors und der Zivilgesellschaft zu begreifen. Denn eine ihrer Hauptaufgaben sei es, bürgerschaftliches Engagement zu mobilisieren. Das ist angesichts stark verrechtlichter und staatlich dominierter Strukturen nicht ganz einfach. Bürgerstitftungen sind angetreten, um kommunalen Bürgersinn zu fördern und lokalem Engagement Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Dies ist auch deshalb schwierig, weil die soziale, kulturelle, ethnische und ökonomische Heterogenität vieler Kommunen stark zugenommen hat. Oft ist dies ein Jonglieren mit vielen Bällen, wie es Peter Walkenhorst in seinem Beitrag ausdrückt.

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Mittwoch, 25 Januar 2006 Von admin | Keine Kommentare

Studie: Traditionelle Werbung hat es schwer bei Jugendlichen

Beachvolleyball, O.C. California und Gitarrenrock sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zurzeit stark im Kommen. Werbung hat es hingegen immer schwerer auf den traditionellen Wegen bei Elf- bis 29-Jährigen zu landen. Diese Bevölkerungsgruppe gilt als Seismograph kommender Trends, aber auch als wichtige Zielgruppe der Werbewirtschaft, um Produkte zu etablieren. Die aktuelle Timescout-Studie des Markt- und Trendforschers tfactory hat in Deutschland und Österreich wieder unter die Lupe genommen, was zwischen elf und 29 Jahren angesagt ist. “Jugendliche sind Kommunikationsprofis, die sich ihren individuellen Kommunikationsmix zusammenstellen und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Medien zu nutzen wissen”, erklärt tfactory-Geschäftsführer Bernhard Heinzlmaier, im Gespräch mit pressetext. Wenn sie sich über neue Trends informieren wollen, hat das Internet als klare Nummer eins die Nase vorne (86 Prozent), gefolgt vom Free-TV, Radio, Kino und dem Handy.

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