The Who werden ihr Konzert im Londoner Hyde Park am kommenden Sonntag ins Internet streamen und damit gleichzeitig Spenden sammeln. Wer 99 Cent zahlt, kann sich die Bilder ansehen. Das Geld soll von Pete Townshends Organisation Double O Charity an andere Stiftungen wie die Michael J. Fox Foundation, den Teenage Cancer Trust, die Andre Agassi Charitable Foundation und die Robin Hood Foundation weiter geleitet werden. Who-Gitarrist Townshend hofft, dass auf diese Weise “eine sieben- oder sogar achtstellige Summe für wohltätige Organisationen zusammenkommen” könnte.
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32 Milliarden Dollar will der US-Amerikaner Warren Buffet der Bill-Gates-Stiftung spenden. Dieser astronomische Betrag entspricht immerhin der Hälfte des gesamten Stiftungsvermögens aller rund 14 000 Stiftungen in Deutschland. Bei dieser Nachricht der stifterischen Großtat schlugen die Herzen all derjenigen höher, die sich auch hierzulande für mehr Stiftungen einsetzen. Vielleicht ein Anstoß für alle, die stiften wollen, sich aber noch nicht dazu durchgerungen haben – dachte man. Diese Hoffnung dürfte sich als trügerisch erweisen. Seit Jahrzehnten gründen amerikanische Unternehmer Stiftungen – weitgehend ohne Wirkung auf die Menschen in Deutschland. “Amerika, du hast es besser!”, seufzt man in Deutschland. Es hält sich immer noch das Gerücht, daß die US-Steuergesetze die Menschen eher zum Stiften anregen als es das deutsche Gemeinnützigkeitsrecht vermag.
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Erstmals hat die Fachjury des “Preises für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising” sechs Auszeichnungen vergeben. Den ersten Preis in der Kategorie “Öffentlichkeitsarbeit” erhielt das Adventsprojekt Glanzlichter der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund, in der Kategorie “Fundraising” siegte das Projekt “VicelinGarten” der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Hamburg-Sasel. Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP) und die Fundraising Akademie zeichnen mit dem Preis herausragende und beispielhafte Projekte der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit und des kirchlichen Fundraisings aus. Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und wird von der Evangelischen Kreditgenossenschaft und der Bruderhilfe Pax Familienfürsorge unterstützt. Der erste Preis in der Kategorie “Öffentlichkeitsarbeit” geht an das Dortmunder Adventsprojekt Glanzlichter. Um Menschen im vorweihnachtlichen Trubel der City einen Moment der Besinnung und der Ruhe schenken, wurde an den 24 Tagen des Advents an öffentlichen Orten ein lebendiger Adventskalender gestaltet. “Ganz hervorragend gelingt es den Machern, ein Netzwerk aus Prominenten, Künstlern und Geschäftsleuten zu bauen, die sich öffentlich für die Adventszeit einsetzen”, urteilt die Jury.
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Am Universitätsklinikum Essen ist das größte Public-Private Partnership-(PPP-)Projekt der Bundesrepublik besiegelt worden. An der Klinik wird ein Protonentherapiezentrum zur Behandlung von Patienten mit Krebs errichtet – die für den Bau benötigten 115 Mio. Euro werden komplett von privaten Investoren finanziert. Die Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft bei Infrastrukturinvestitionen ist in Deutschland weniger verbreitet als in Ländern wie Großbritannien. Experten schätzen die Quote hier zu Lande auf fünf Prozent liegt, in der Gesundheitswirtschaft gibt es bisher nur wenige kleine Projekte. “Die Privatwirtschaft wäre bereit, diesen Weg mitzugehen”, sagte Rüschen.
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Auf den Straßen und Plätzen Deutschlands steigt die Stimmung stündlich. Farbenfroh, fröhlich und mit viel Kreativität zeigen die Fans ihre Freude auf das größte Sportereignis der Welt – auch im Internet. Auf www.greeting-worldcup.com können Fußballfreunde einander Grüße senden oder einfach ihre Freude auf das Großereignis zum Ausdruck bringen. Die Grüße werden direkt in einen Live-Ticker geleitet. ?Wir wollen die längste Grußkette der Welt schaffen und dabei möglichst viel Geld für einen guten Zweck sammeln?, so Martin Schumacher, einer der drei Initiatoren von Greeting-Worldcup. Die Aktion steht unter dem Motto ?Grüßen. Gewinnen. Gutes Tun.?. Jeder SMS-Gruß nimmt automatisch an einem Gewinnspiel teil und mit einem Teil der Erlöse unterstützen die Initiatoren in Kooperation mit Chocolate Blue und der Wapme Systems AG die Welcome Charity2006. Diese wird von zahlreichen Top-Prominenten wie Franz Beckenbauer, Dirk Novitzki, Michael Schumacher und Jürgen Klinsmann unterstützt. Im Rahmen der Welcome Charity2006 heißen Prominente Fußballfreunde aus der ganzen Welt willkommen und erzielen gleichzeitig Erlöse für den guten Zweck, in dem sie die Kult-Trikots der WM`54 signieren.
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Die COLT Telecom GmbH weitet ihr Engagement für den Deutschen Kinderschutzbund aus: Die Erlöse aus einem gemeinsamen Kalenderprojekt mit dem preisgekrönten Fotokünstler Jo van den Berg fließen in das Projekt ?Pädagogischer Mittagstisch? des Deutschen Kinderschutzbund e.V. Der Erlös des von COLT Telecom und dem Deutschen Kinderschutzbund initiierten Projektes wird in die Aktion ?Pädagogischer Mittagstisch? fließen. Dort erhalten bedürftige Kinder aller Altersklassen sowohl ein warmes Mittagessen als auch Betreuung bei den Hausaufgaben. Das Angebot ist als ein ?Geben-und-Nehmen? konzipiert: Nur wer die pädagogischen Programme nutzt, kann die Einladung zur warmen Mahlzeit wahrnehmen. In Deutschland ist mittlerweile jedes sechste Kind von Armut betroffen, so eine Studie der Nationalen Armutskonferenz.
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ls umfassendes Portal für die Verbindung von Spendenprojekten und WM-Begeisterung erweitert Spenden-WM.de das Angebot um WM-Ticker, -Blog, ein neues Gewinnspiel und weitere Auktionen. Alles für einen Guten Zweck, denn jeder Cent aus Erlösen und Spenden wird an nachhaltige Fußballprojekte weitergereicht. Die Zielsetzung des Portals ist einmalig. So können Besucher direkt an die Projekte spenden oder durch “spendenpflichtige” Flash-Gewinnspiele oder Benefiz-Auktionen etwas Gutes tun. Durch die seit mehreren Wochen bestehende Infrastruktur wurden bereits zahlreiche Spenden und Auktionserlöse für den Behindertenfußball, Entwicklungshilfe, Gewaltprävention und Jugendförderung erzielt.
Auch seitens der Partner wird das Spenden-WM-Angebot gut angenommen, dazu Frau Hemschemeier von der Stiftung Jugendfußball: “Spenden WM erweitert das Spektrum der Spendemöglichkeiten. Onlinespenden sind ein innovativer Weg für den guten Zweck – das liegt voll und ganz im Sinne unserer Stiftung, um moderne Wege in der Nachwuchsförderung gehen zu können.?
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Was tun, wenn die Subventionen gestrichen werden und ein finanzielles Überleben für ein Orchester nicht mehr möglich ist? Die belgische Beethoven Academie hat eine durchaus zeitgemässe Form des Fundraising entdeckt. Laut dem britischen Sender «Classic FM» sind dem 35-köpfigen Ensemble die staatlichen Zuschüsse gestrichen worden. Das in Antwerpen beheimatete Orchester versteigert sich deshalb via die Internet-Auktionsplattform eBay.
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Das katholische Hilfswerk Caritas International hat im vergangenen Jahr mit 106 Millionen Euro seine Einnahmen mehr als verdoppelt. Acht Prozent eines jeden Spendeneuros würden in die Verwaltung fließen, teilte Caritas-Präsident Peter Näher mit. Die übrigen 92 Cent gingen an eines der weltweit rund tausend Projekt. Für die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Südasien seien allein 54 Millionen Euro gespendet worden, sagte der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher, am Dienstag in Berlin. Insgesamt seien 2005 die Spenden auf 76 Millionen Euro und die öffentlichen Zuschüsse und kirchlichen Mittel auf 26,4 Millionen Euro angestiegen. 3,6 Millionen Euro kamen aus sonstigen Einnahmen. Dies sei das beste Ergebnis in der Geschichte der Hilfsorganisation.
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Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat ale gesellschaftlichen Gruppen dazu aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen. “Verantwortung ist genauso Aufgabe der Politik wie der Wissenschaft, der Wirtschaft und aller gesellschaftlichen Kräfte, nicht zuletzt der Kirchen und Religionsgemeinschaften”, sagte Wulff am Montag beim Johannis-Sommerempfang des evangelisch-lutherischen Sprengels Hannover. Er sprach zu dem Thema “Wie viel Staat brauchen wir? Wie viel Religion braucht der Staat?” So wie niemand daran gehindert werden dürfe, alle modernen Freiheiten und Möglichkeiten zu nutzen, dürfe sich auch niemand der damit verbundenen Verantwortung entziehen. Die Politiker dürften mit den Folgen der Globalisierung nicht allein gelassen werden, sagte Wulff weiter. Auch ein einheimisches Unternehmen, das globale Märkte erschließe, habe Verantwortung für seine Beschäftigten, für den sozialen Zusammenhalt und für eine stabile Gesellschaftsordnung.
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