Die Deutsche BP AG hat Anfang Oktober eine “Sozialoffensive” gestartet. Sie fördert vor allem das soziale Engagement ihrer Mitarbeiter. Sie läuft parallel zu einer Informationskampagne des Konzerns, der bekanntlich vor zwei Jahren Aral und Veba Öl übernommen hatte. BP bezeichnet das Programm als einzigartig, und das könnte es tatsächlich auch sein. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir nur dann erfolgreich sind, wenn wir auch unseren gesellschaftlichen Auftrag wahrnehmen und diesen aktiv gestalten.” Mit diesen Worten bekannte sich der Chef der deutschen BP, Dr. Uwe Franke, dieser Tage unmißverständlich zum bürgerschaftlichen Engagement des Unternehmens. Und es blieb nicht bei den üblichen Lobpreisungen, sondern es wurde sogleich das “einzigartige” dreistufige Konzept vorgestellt:
Erstens: Das Unternehmen fördert alle 9.500 Mitarbeiter bei ihren gemeinnützigen Tätigkeiten, indem es deren Spenden an soziale Institutionen verdoppelt (Matching Funds), Diese Spenden können aus der eigenen Tasche des Mitarbeiters kommen oder durch dessen Fundraising-Aktivitäten. BP ist sogar noch großzügiger: Es honoriert den ehrenamtlichen Zeitaufwand der Mitarbeiter für eine
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Viele Jahre schon ermuntert der Waschmittel- und Kosmetikhersteller Henkel seine aktiven und pensionierten Mitarbeiter, sich ?Miteinander im Team? (MiT) für soziale Projekte einzusetzen. Weil die Initiative vor allem Ruheständlern den Übergang in die neue Lebensphase erleichtert, gab es dafür nun einen Ideenpreis von der Körber-Stiftung.
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Mehr Transparenz verlangt der britische Pharmaverband von seinen Mitgliedern. Jetzt beginnen die ersten Pharma-Unternehmen im Vereinigten Königreich offenzulegen, welche Patientenorganisationen von ihnen finanziell unterstützt werden. Experten schätzen, daß es sich um “rund 300 Organisationen” in mehr als 40 Ländern handelt. GSK werde nach Angaben eines Sprechers auch die Höhe der jeweiligen Spenden nennen sowie deren Verwendungszweck. Branchenkenner schätzen, daß GSK jährlich “bis zu 7,3 Millionen Euro” an diverse Patientenorganisationen spendet. Die Mehrheit erhalte allerdings die relativ geringe Summe von weniger als 15 000 Euro jährlich.
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Die Bundesregierung lässt derzeit prüfen, ob verschiedene Arten von Vereinen besser gesetzlich voneinander abgegrenzt werden sollen. Damit solle die Arbeit der Registergerichte und Verwaltungsbehörden bei der Unterscheidung von wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen Vereinen erleichtert werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Die FDP wollte wissen, wie die Missbrauchsgefahr der »Flucht in das Vereinsrecht« eingeschätzt werde. So seien Berichte bekannt, wonach wirtschaftlich ausgerichtete Organisationen den Verein als Rechtsform wählen, um zum Beispiel die Bilanzierungspflicht oder die Mitgliedschaft im genossenschaftlichen Prüfungsverband zu umgehen. Diese Form des Missbrauchs wird von der Bundesregierung allerdings als nicht relevant eingeschätzt. Weitere Infos unter
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Der »Deutsche Kulturrat« fordert, dass für Kulturfördervereine ähnlich kulante Steuerregeln gefunden werden sollen wie für Aufwendungen für VIP-Logen in Sportstätten. Der Kulturrat hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass Mitgliedsbeiträge von Kultur-Fördervereinen ab nächstem Jahr nicht mehr steuerlich absetzbar sein sollen, wenn »geldwerte Leistungen« wie Eintritts- oder Gebührenerlass gewährt werden. Nun verweist der Deutsche Kulturrat auf eine Regelung des Bundesministeriums der Finanzen für VIP-Logen bei Sportereignissen. Danach soll eine »pauschale Abgeltung« der geldwerten Vorteile in einer VIP-Loge durchaus möglich sein. Der Kulturrat fordert das Finanzministerium auf, eine ähnliche Behandlung für kulturelle Organisationen zu prüfen. Pressemitteilung unter
http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=804&rubrik=2
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Fundraising sei die Pflege von Freundschaften, Partnerschaften, Un- und Abhängigkeitsverhältnissen – also von Beziehungen. Mit steigender Vielfalt, Zahl und Dauer dieser Beziehungen steigt auch die Gefahr, den Überblick zu verliehen. Und die Chance, alles richtig zu machen. Spenderdatenbanken sollen dabei helfen. Mit CiviCRM 1.4 des Open Source Projekts openngo.org der Social Source Foundation gibt es seit einigen Monaten eine webbasierte Lösung für Nichtregierungsorganisationen, die nicht erst käuflich erwoben werden muss. Wieder ein Geschenk!
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Glaubwürdigkeit durch soziales Engagement. Soziale Verantwortung im Unternehmen zu leben, gewinnt immer stärker an Bedeutung. Einerseits gibt es dem Arbeitsleben einen vielleicht für viele verloren gegangenen Sinn, andererseits wird ein stabiles Unternehmensbild nach außen kommuniziert. Die unternehmerischen Erfolge sichern karitative Aktivitäten, seien es nun Charity Events oder Spendentätigkeit. Die Botschaft lautet: Wir sind in der finanziellen Lage anderen helfen zu können und leisten gerne einen Beitrag für die Gemeinschaft. Das gehört zu unserem Selbstverständnis
wie die Schaffung neuer Produkte oder Dienstleistungen.
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st Corporate Social Responsibility, also das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, ein neuer Trend?
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Der Grundsatz der Nachhaltigkeit soll in der Stiftungsarbeit stärker verankert werden. Darauf einigten sich die Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen auf dem Stiftungstag 2006 in Dresden. Durch die verabschiedeten Grundsätze wird den Stiftungen ein inhaltlich umfassender Rahmen für ihre Aufgaben verliehen.
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Diesen Fragen ging der Heilbronner Kulturbürgermeister Harry Mergel bei einer gut besuchten Diskussionsveranstaltung der SPD-Gemeinderatsfraktion auf der Terrasse des Kaffeehauses Hagen in lockerem Plauderton nach. Seine Devise: ?Zurück zur emanzipatorischen Kulturpolitik der 70er Jahre unter dem Motto ,Kultur für alle??. Mergel gliedert die Kulturpolitik nach 1945 in drei Phasen. Der Wiederaufbau der klassischen Institutionen wie Theater markiert die Auferstehung der Kultur aus den Trümmern des Krieges, in Heilbronn allerdings zeitverzögert.
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