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Archiv für Juli, 2006

Mittwoch, 26 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Stiftungen als Förderer gewinnen – Teil 3

Jetzt wird´s ernst: Sie haben die Stärken Ihres Projekts herausgearbeitet und eine Stiftung mit gleichen Zielen gefunden. In Ihrer Organisation gibt es keine inneren Widerstände gegen die Zusammenarbeit mit Stiftungen. Sie haben konkrete Ansprechpartner in geeigneten Stiftungen identifiziert. Sie wissen, dass ein so genannter ?warmer? Kontakt zwischen Bekannten viel Erfolg versprechender ist als ein ?kalter? Erstkontakt zwischen bisher Unbekannten. Deshalb haben Sie im gesamten Umkreis ihrer Organisation nach Fürsprechern gesucht, die Ihre Ansprechpartner in den Stiftungen bereits kennen.

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Mittwoch, 26 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Erfolgreiche Weblogs haben gute Konzepte

Es wird ruhiger um die Corporate Blogs. In einer amerikanischen Studie heißt es sogar: Unternehmen zeigen kein Interesse. Ist die Zeit der Corporate Blogs vorbei, bevor sie gekommen ist? Wohl nicht. Aber im Moment ist es so, dass viele Unternehmen Blogs zwar als potenziell hervorragendes Kommunikationsmedium sehen, aber nicht so recht wissen, was sie damit anfangen sollen. Dies legen auch die Ergebnisse der Euroblog 2006 nahe, der ersten paneuropäischen Blog-Studie mit 587 teilnehmenden PR-Experten: Auf die Frage, warum sie kein Weblog führten, gaben 31 Prozent den Grund ?Unklare Vorteile? an. Dieses Kriterium führt damit die ?No-Go-Liste? an, gefolgt von fehlenden Personalressourcen mit 21 Prozent. Bei 54 Prozent der Studienteilnehmer aus Organisationen gab es keine Corporate Weblogs, bei 19 Prozent gab es mindestens eines. Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass die Teilnehmer erstens Kommunikationsexperten sind und zweitens durch Selbstrekrutierung gewonnen wurden, also außerordentlich blogaffin sind. Die Prozentsatz bloggender Unternehmen und Organisationen liegt bezogen auf ihre Gesamtheit sicherlich unter einem Prozent.

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Dienstag, 25 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Private-Public-Partnership: PPP-Forscher sehen schlauere Schüler in schöneren Schulen

“Modern motiviert” – stark vereinfachte Essenz der Diplomarbeiten, die zwei Studenten der Technischen Hochschule (TU) Darmstadt beim Kreis Offenbach abgeliefert haben. Im von der Kreisverwaltung initiierten “Forschungsprojekt” beleuchten Klaus Hirt und Patricia Egres die finanziellen und erstmals auch die psychologischen Auswirkungen des seit Herbst 2004 laufenden PPP-Projekts im Offenbacher Westkreis. Zur Erinnerung: PPP – “Public Private Partnership” – nennt sich die Sanierung, Bewirtschaftung und teils die Erweiterung der Schulen durch die Firmen SKE (Westkreis) und Hochtief (Ostkreis). Das alles auf Pump. Der Kreis verspricht sich von dieser Taktik bekanntlich massive Einsparungen.

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Dienstag, 25 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Sponsorenehrung mit Schrifttafel

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten weihte gestern die erste einer Reihe von Schrifttafeln ein, mit denen Mäzene gewürdigt werden sollen. Das Pilot- Exemplar hängt im Eingangsbereich der Friedenskirche. Es erinnert an das großzügige Engagement der Eheleute Gisela und Werner Upmeier. Sie hatten direkt nach der Wende dafür gesorgt, dass der Kreuzgang und die Vorhalle zur Kirche restauriert werden konnten.

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Dienstag, 25 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Österreich: Mäzene des Gesundheitssystems

Der Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank besteht seit nunmehr 40 Jahren. Seit der Gründung im Jahr 1966 wurden rund 668 Millionen Euro für rund 8.500 unterschiedliche, wissenschaftliche Forschungsprojekte ausgeschüttet. 2006 werden 102 Forschungsprojekte gefördert
Erst im Juni 2006, hat der Generalrat der Österreichischen Nationalbank beschlossen, dass 50 medizinische Forschungsprojekte mit 2,85 Millionen Euro gefördert werden sollen.

Insgesamt werden 102 Forschungsprojekte mit 5,92 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft unterstützt. 154 Anträge wurden abgelehnt.

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Montag, 24 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Digitale Mundpropaganda

Deutsche Unternehmen entdecken Weblogs. Inzwischen durchforsten sogar spezielle Suchmaschinen die Internet-Tagebücher nach Produkten, Konkurrenten und neuen Marktchancen Der Rhabarbernektar kommt vielleicht ein bisschen zu süß daher. Und was bitte macht die Belegschaft mit ihren Schuhen auf dem Apfelberg, der gekeltert werden soll? Im Saftblog Der Walther wird nicht nur ausgiebig das Leben rund um die sächsische Kelterei Walther (Slogan: »Trinkt mehr Obst!«) im globalen Netz besprochen, sondern es werden auch kommunalpolitisch heiße Eisen angepackt, wie etwa der Verkauf der Dresdner Wohnungsbaugesellschaft, worauf sogar der Oberbürgermeister im Saftblog einen Kommentar hinterlässt. Und so ganz nebenbei wird der Absatz des Arnsdorfer 15-Mitarbeiter-Unternehmens angekurbelt, werden tatsächlich Rezepturen verändert, wenn neue Säfte dem Blogger nicht munden.

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Montag, 24 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Die Geldsammler

Immer mehr gemeinnützige Organisationen müssen ohne staatliche Förderung auskommen. Gute Fundraiser sind gefragt Das, was der Amerikaner Tom Bird Anfang des Jahres an eine gemeinnützige Organisation spendete, passt in keine Sammelbüchse. Nachdem er für seine Internetadresse ?farm.com? Angebote im sechsstelligen Bereich erhalten hatte, entschied sich der Unternehmer, zu einem ungewöhnlichen Schritt: Anstatt selbst Kasse zu machen, spendete er die Domain der Boston Foundation, die sie für 200 000 Dollar an einen Onlinehändler für Haustierzubehör verkaufte. Charity mal ganz kurios. Doch selbst wenn die Spenderlaune der Deutschen noch nicht ganz so seltsame Blüten treibt. Das professionelle Sammeln von Geld ist auch bei uns längst zu einer eigenen Branche geworden, die vor allem für Quereinsteiger gute Berufschancen bietet: Fundraising.

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Montag, 24 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Arbeitsplatz-Bilanz soll CSR-Indikator werden

Was passiert, wenn Investoren konsequent jene Unternehmen begünstigen, die mehr Arbeitsplätze schaffen als ihre Konkurrenten? Wird eine positive Arbeitsplatzbilanz an der Börse belohnt oder bestrafen Anleger soziale Verantwortung? Analysten des Bankhauses Pictet & Cie haben sich dieser Fragen angenommen und fordern einen neuen Blick auf die Wertung sozialer Verantwortung von Unternehmen. Die Studie mit dem Titel ?Belohnt die Börse die Schaffung von Arbeitsplätzen?? hat fast 1.700 Unternehmen des globalen Aktienindex MSCI World genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurden die Unternehmen hinsichtlich ihres Arbeitsplatzpotenzials bewertet und deren Börsenperformance für den Zeitraum von 1997 bis 2005 zurückgerechnet.

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Freitag, 21 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Guter Ruf ist teuer: Sponsoring

Wenn Unternehmen viel Geld ausgeben, dann tun sie es wohl kaum aus reiner Nächstenliebe oder vielleicht doch? Es sind Binsenweisheiten, und jeder kennt sie: ?Wer nicht wirbt, der stirbt? oder ?Tue Gutes und rede darüber?.
In der Tat Werbung ist die Basis jeder Unternehmenskommunikation. Ohne sie keine Information über Produkte und Dienstleistungen, ohne sie kein Umsatz und keine Deckungsbeiträge. Von der Werbung lebt eine ganze Industrie, von den Kreativen über Agenturen, über Printmedien bis hin zu Radio, Fernsehen und Internet-Providern.
Public Relations sind da schon etwas anders gestrickt. Hier geht es darum, das Image des Unternehmens zu verbessern, seine Mitarbeiter und Aktivitäten ins rechte Licht zu rücken.
Sponsoring und derzeit steuerlich hierzulande noch nicht begünstigtes Mäzenatentum aber sind die ?Königsdisziplinen? für ambitionierte Firmen: ?Tue Gutes und lasse andere gut über Dich reden?.

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Freitag, 21 Juli 2006 Von admin | Keine Kommentare

Wie sich die Bamberger Symphoniker erfolgreich unternehmensberaten lassen

Alle fürchten sich. Ganz Deutschland hat Angst vor den apokalyptischen Reitern, den Einsparungen im Kulturbereich, dem schleichenden Bildungsverlust, der Virtualisierung der Welt und einem schwächelnden Konzertpublikum. Ganz Deutschland? Nein. Im sonnigen Süden, wo die schöne Regnitz sich zwischen weltkulturerbegeschützten Gemäuern schlängelt, wo die Damen mit ihren Stöckelschuhabsätzen im mittelalterlichen Straßenpflaster steckenbleiben und die Herren des örtlichen Symphonieorchesters mit dem Fahrrad zur Probe fahren dort, im oberfränkischen Bamberg, ist alles gut. Wird alles sogar noch besser. Nicht, weil man so herrlich beschützt lebt. Sondern weil man verstanden hat, wie die Welt draußen tickt: Als eines der ersten Orchester Deutschlands haben sich die Bamberger Symphoniker unternehmensberaten lassen.

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