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Archiv für September, 2006

Donnerstag, 28 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Hochschul-Fundraiser werben Förderungsgelder für Universitäten ein

Finanzstarke Firmen, reiche Privatleute und zahlungskräftige Stiftungen – sie alle können in die Bildung junger Menschen investieren. Um diese Finanzspritzen an den Universitäten zu koordinieren, ist aber ein profesionnelles Hochschul-Fundraising nötig. Im Vergleich zu den USA hat Deutschland da noch Nachholbedarf.

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Donnerstag, 28 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Spendenbilanz: Immer mehr Non-Profit-Organisationen legen ihre Zahlen offen.

Immer mehr gemeinnützige Organisationen machen ihre Jahresergebnisse öffentlich und immer häufiger auch im Internet abrufbar. Dies hat der Deutsche Fundraising Verband, die Berufsorganisation der im Spendenwesen Tätigen, bei der Veröffentlichung einer “Spendenbilanz ausgewählter Organisationen 2002 bis 2005″ am Mittwoch in Frankfurt am Main festgestellt. Gerade die Spendenbilanz des vergangenen Jahres sei sehr interpretationsbedürftig, so Priddat. Dank der Einnahmen aus Spenden zu Gunsten der Opfer der Tsunami-Katastrophe vom Jahresende 2004 hätten alle Organisationen, die im Katastrophengebiet Hilfe leisteten, enorme Zuwächse an Spendeneinnahmen erzielt, die so in den kommenden Jahren sicherlich nicht wiederholbar seien. Bei der Diakonie Katastrophenhilfe gab es eine Steigerung gegenüber 2004 um 370 Prozentpunkte, bei Oxfam Deutschland um 301, beim Deutschen Roten Kreuz um 272 und beim Deutschen Caritas Verband – Caritas international um 222 Prozentpunkte. Umweltorganisationen dagegen, deren Vorsorge gegen Klimakatastrophen langfristig ist, verzeichneten fast durchgehend leichte Rückgänge oder zumindest nur geringe Zuwächse. Generell sei allerdings zu beobachten, dass die Tsunami-Spenden nicht zu Lasten anderer Spenden gegangen sondern zusätzlich erfolgt seien.

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Mittwoch, 27 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Aktive Bürgerschaft legt “Länderspiegel” vor

In welchem Bundesland arbeiten die meisten Bürgerstiftungen? Welche Schwerpunkte haben sie? Und wie entwickelt sich das Stiftungsvermögen? Antworten auf diese und andere Fragen zu Bürgerstiftungen gibt der “Länderspiegel Bürgerstiftungen” von der Aktiven Bürgerschaft. Bürgerstiftungen in Deutschland entstehen mit großer Dynamik. Bislang gab es aber wenig empirische Daten über ihre Verbreitung und Entwicklung hier zu Lande. Mit dem “Länderspiegel Bürgerstiftungen. Fakten und Trends” legt die Aktive Bürgerschaft zum “Tag der Bürgerstiftungen” am 1. Oktober 2006 erstmals eine Übersicht über die Entwicklung der Bürgerstiftungen in allen Bundesländern vor.

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Dienstag, 26 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Gemeinnuetzigkeit: Keine Gefahr fuer die Vereine

Zu den Aeusserungen von Edmund Stoiber zur steuerlichen Behandlung der gemeinnuetzigen Vereine erklaert der stellvertretende finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold: Die steuerliche Foerderung von Gemeinnuetzigkeit und Ehrenamt steht nicht in Frage. Die Streichungsvorschlaege stammen aus einem voellig unabhaengigen Gutachten, das sich Bundesfinanzminister Steinbrueck ausdruecklich nicht zu Eigen gemacht hat. Die Linie der Regierung ist klar: Die Vereine sollen insgesamt keinen Euro mehr zahlen. Stoiber weiss das. Aber ihm ist die schnelle Schlagzeile wichtiger, als der Bestand der Regierung.

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Dienstag, 26 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Erste Verantstaltung der Kampagne ?Verantwortliche Unternehmensführung im Mittelstand? ein Erfolg

Unternehmen, die sich aktiv im Gemeinwesen engagieren, fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt an ihrem Standort und gewinnen in vielen Bereichen der eigenen Unternehmensentwicklung. Wie das unter Einbindung der Mitarbeiter praktisch funktionieren kann, darüber informierten sich gestern Abend in Frankfurt Vertreter von mehr als 20 Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Das bundesweite Corporate Citizenship-Unternehmensnetzwerk von UPJ und die Firmen Citigroup, Deutsche Börse, Freshfields Bruckhaus Deringer und Linklaters hatten eingeladen, sich über Modelle gemeinnützigen unternehmerischen Engagements zu informieren. Die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger berichtete dabei über die Kampagne der Landesregierung ?Engagiertes Unternehmen Impulse für Hessen?. ?Immer mehr Unternehmen erkennen und fördern das Potential ihrer ehrenamtlich aktiven Mitarbeiter. Das fördert die Unternehmenskultur und hilft sowohl dem Unternehmen als auch unserer Gesellschaft. Bürgerschaftliches Engagement und Unternehmertum gehören durchaus zusammen; deshalb sollte das soziale Engagement auch ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie werden.”

Dr. Joachim v. Harbou, Präsident der IHK Frankfurt am Main, beschrieb die Bedeutung des sozialen Engagements von Unternehmen für den Standort Frankfurt. “Wichtig ist, dass es sich nicht nur wirtschaftlich lohnt hier zu leben, sondern dass das wirtschaftliche Leben hier auch eine glaubwürdige ethische Basis hat.”

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Dienstag, 26 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Österreich: YoungCaritas mit Fundraising-Kampagne zum Anziehen

YoungCaritas bietet Jugendlichen in Österreich die Chance an sozialen Projekten teilzunehmen und die Arbeit der Caritas kennenzulernen. Die neue Kampagne lädt junge Menschen ein sich auf ein “Abenteuer mit Sinn” einzulassen und hilft gleichzeitig Menschen in Not. Um finanzielle Mittel für Hilfsprojekte aufzutreiben, musste ein neuer Weg des Fundraisings her denn Jugendliche können nicht aufgefordert werden, ihr knappes Taschengeld zu spenden. Daher wurde der Hebel bei einer Serie von T-Shirts angesetzt, die Jugendliche auf youngcaritas.at bestellen können. Der Erlös dieser T-Shirts mit Sprüchen wie “Spenderherz”, “Tanz die Toleranz” oder “Liebe deine Nächste” fließt zur Gänze in Projekte notleidender Menschen in Österreich

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Montag, 25 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Neues NGO-Netzwerk: Gemeinsam für Unternehmensverantwortung

Dreißig Nonprofit-Organisationen aus Deutschland haben ein Netzwerk zur Förderung der Unternehmensverantwortung gegründet. Das CorA-Netzwerk, zu dem u.a. terre des hommes, die Verbraucherzentralen und Greenpeace gehören, fordert von der Politik geeignete Instrumente, mit denen Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte sowie sozialer und ökologischer Standards verpflichtet werden können. Erstmals formiert sich ein Netzwerk vieler Organisationen in Deutschland, um von Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechten sowie international anerkannten sozialen und ökologischen Standards zu fordern. Am neuen CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung (CorA; ?Corporate Accountability?) beteiligen sich unter anderen Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, kirchliche und entwicklungspolitische Organisationen sowie Verbraucher- und Umweltverbände. CorA fordert vor allem von der Politik Instrumente, mit denen sich verantwortliches Handeln der Unternehmen durchsetzen lässt.

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Montag, 25 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

DÜSSELDORF: Stiftungen auf dem Vormarsch für die Stadt

In den USA und Großbritannien sind Mäzenatentum und Stiftungen historisch stark verankert und weit verbreitet. Aber auch in Deutschland haben sie eine lange Tradition seit dem Mittelalter und sind aktuell auf dem Vormarsch. In der Region Düsseldorf mit den Kreisen Mettmann und Neuss gibt es mittlerweile rund 800 Stiftungen, über 200 Vertreter trafen sich jetzt zum ersten Stifterkongress im Industrieclub. hre gesellschaftliche Bedeutung liegt auf der Hand: Der Staat verliert zusehends seine finanziellen Möglichkeiten, zugleich werden die Herausforderungen bei Bildung, Altenfürsorge, in Wissenschaft oder Kultur immer größer. Ohne Unterstützung von Unternehmen und Privatpersonen liefe selbst in einer so reichen Stadt wie Düsseldorf nicht sehr viel. Wie viele Stiftungen es in der Landeshauptstadt genau gibt, weiß niemand. Kay Krüger, Anwalt und Mitbegründer des “Kompetenzkreis Stiftungen” schätzt die Zahl auf über 400. Beim Bundesverband Deutscher Stiftungen, der nur die rechtlich selbstständigen Stiftungen zählt, rangiert Düsseldorf allerdings mit knapp 180 nur auf Platz 24 der deutschen Rangliste weit abgeschlagen hinter Hamburg und Frankfurt.

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Montag, 25 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Rotstift für die Steuerprivilegien von Vereinen

“Finger weg von der steuerlichen Förderung unserer Vereine!” Mit klaren Worten hat Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber sich gegen Regierungspläne zur Einschränkung der Gemeinnützigkeit ausgesprochen. Das Vorhaben sei “ein Schlag ins Gesicht” der vielen ehrenamtlich Engagierten”, so der CSU-Chef in der “Bild”-Zeitung. Nicht alles fördern, was wünschenswert ist

Stoibers Protest richtet sich gegen Pläne des Bundesfinanzministeriums, wonach Steuervergünstigungen für Vereine und das Spendenrecht überarbeitet werden sollen. Am Ende der Reform, so erklärt das Haus von Ressortchef Peer Steinbrück, müsse der Abbau von Steuerbegünstigungen, mehr Transparenz und Vereinfachung stehen. Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks fasste im August das Ziel der Novelle so zusammen: “Nicht alles, was wünschenswert ist, kann gefördert werden.” Noch im Herbst soll ihren Angaben zufolge ein Gesetzentwurf auf dem Tisch liegen.

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Montag, 25 September 2006 Von admin | Keine Kommentare

Aktuelle Studie: Konsumenten honorieren gesellschaftliches Engagement von Unternehmen

eim Einkauf achten Deutschlands Verbraucher nicht mehr nur auf den Preis oder auf die Qualität einer Marke. Zunehmend spielt auch das soziale und ökologische Engagement eines Unternehmens (Corporate Social Responsibility) eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Dies belegt die erste in Deutschland durchgeführte Verbraucherstudie, die den Einfluss gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmenshandelns auf das Image und die Kaufentscheidung von Marken untersucht (?GoodBrand 2006: Verbraucherstudie zur Wertschätzung von sozialem und ökologischem Engagement von Marken?). ?Die Studie macht eine neue Werteorientierung deutlich, die bisher nur in angelsächsischen Ländern zu beobachten war: Die Verbraucher erwarten in Zeiten von Globalisierung und Staatsabbau eine größere Verantwortung der Unternehmen für das Gemeinwohl?, so Martin Blumberg vom Beratungsunternehmen GoodBrand & Co., das die Studie durchgeführt hat.

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