Für die beispielhafte Offenlegung der Verwendung von Spendengeldern ist das Hilfswerk «Ärzte ohne Grenzen» zum zweiten Mal mit dem Transparenzpreis der Beraterfirma «PricewaterhouseCoopers» ausgezeichnet worden. Die Deutsche Welthungerhilfe und die Kindernothilfe belegten den zweiten und dritten Platz. Als «Aufsteiger des Jahres» wurde bei der Verleihung am Dienstag in Berlin der Deutsche Caritasverband gewürdigt, der sich vom 24. auf den vierten Platz verbesserte. Die mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde 2005 erstmals verliehen.
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Vorab: Die heimischen Führungskräfte haben sich schon etwas gebessert. Der Aufholbedarf in Sachen ethisch verantwortungsbewußt Handeln ist aber immer noch enorm Bei unserer ersten Ethik-Umfrage 1990 bekamen wir von den Managern noch zu zwei Drittel leere Fragebögen zurück”, berichtet Meinungsforscher Matthias Karmasin am Freitag bei einer Pressekonferenz. Fünf Jahre später sei das Thema soziale Verantwortung als Führungskraft schon etwas eingesickert. Mittlerweile gilt soziale Verantwortung – “Corporate Social Responsibility” (CRS) – immerhin bei 49,3 Prozent der Unternehmen als “Chefsache”.
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Ein neuer Leitfaden der deutschen Initiative ?Unternehmen: Partner der Jugend? zeigt neue Wege des sozialen Engagements mittelständischer Unternehmen. Dieser Leitfaden von Felix Dresewski basiert auf der Dokumentation, Analyse und Betreuung von zahlreichen Projekten von kleinen und mittelständischen Unternehmen durch die Bundesinitiative UPJ. Das Verhältnis von Unternehmen und Gesellschaft ist im Wandel begriffen. Die gezielte Kombination von privatem Engagement, öffentlichem Ressourcen und Know-how gemeinnütziger Organisationen kann zur Lösung gesellschaftlicher Probleme einen bedeutenden Beitrag leisten. Das Engagement für das Gemeinwesen und in sozialen Projekten bringt aber auch einen Nutzen für Unternehmen mit sich.
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In Deutschland entsteht eine neue Stifterkultur. Nie zuvor wurden seit 1945 so viele wohltätige Institutionen gegründet wie in den letzten Jahren. Wer reich stirbt, stirbt in Schande?, schrieb der amerikanische Stahlbaron Andrew Carnegie, Urvater des modernen Stiftertums in den USA in seinem ?Evangelium des Reichtums?. Der gebürtige Schotte, der es Ende des 19. Jahrhunderts zu damals unvorstellbarem Reichtum brachte, war fest davon überzeugt, dass ein Vermögen, welches in der Gesellschaft zusammengetragen wurde, letztlich auch in die Gesellschaft zurückfließen sollte.
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.011.890 Euro an Spendenzusagen erbrachte die
ZDF-Stargala am 19. Oktober 2006 in Riesa. Die Summe ging bis
Mitternacht bei der Deutschen Welthungerhilfe ein, die mit dem Geld
diesmal vor allem Hilfsprojekte in Afrika fördern will. Dieter Thomas Heck stellte bereits zum elften Mal im ZDF mit Hilfe
seiner Paten und namhafter Künstler vier Hilfsprojekte vor und
informierte über die Arbeit der Deutschen Welthungerhilfe auf dem so
genannten “vergessenen Kontinent”.
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Ganz im Zeichen großer Spendenaktionen
steht der Herbst bei der SB-Warenhauskette real,-. Fünf Wochen lang
wird in den bundesweit 289 Märkten unter dem Motto “Von Herzen gern”
je ein Cent pro 5 Euro Einkauf für einen guten Zweck beiseite gelegt.
Zwischen dem 23. und 28. Oktober unterstützen real,- Kunden die
“Stiftung Menschen für Menschen”, das Lebenswerk von Karlheinz Böhm.
Die Organisatoren rechnen erneut mit einem hohen Spendenaufkommen,
denn bereits in den beiden ersten Wochen der Spendenaktion kamen
insgesamt rund eine halbe Million Euro zusammen.
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Für mehr als 20.000 Euro
versteigerte Auktionator Hape Kerkeling in Bestform am Sonntag
(22.10.2006) in den Räumen des BKK Landesverbandes NRW
zeitgenössische Kunst. Die insgesamt acht BKK-Benefizauktionen
erbrachten damit einen Ertrag von rund 150.000 Euro. Auch in diesem
Jahr kommt der Erlös ohne Abzug bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS
in Nordrhein-Westfalen zu Gute. Versteigert wurden 43 Fotoarbeiten, Grafiken, Zeichnungen und
Aquarelle, die zum großen Teil von den Künstlern als Zeichen ihrer
Solidarität mit von HIV und AIDS betroffenen Menschen gespendet
wurden. Darunter befanden sich u. a. Arbeiten von Ottmar Hörl, Rune
Mields und A.R. Penck. Den höchsten Preis bei der diesjährigen
Auktion erzielte ein Werk von Manfred Peckl mit 2.000 Euro, gefolgt
von einer Arbeit von Edward Hopper mit 1.300 Euro. Im Angebot
befanden sich zudem erneut Original-Künstlerkommentare zum Thema
HIV/AIDS; allein der Kommentar von Cher wurde für 250 Euro
versteigert. Zum ersten Mal unter den Auktionshammer kamen vier von
der Künstlerin Helga Itzen handgefertigte Designer-Taschen, die
insgesamt 660 Euro erbrachten.
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Das Kapital aller Bürgerstiftungen in Deutschland ist nach den aktuellen Ergebnissen der Umfrage der Initiative Bürgerstiftungen aus Berlin auch in diesem Jahr wieder um 33 % gestiegen. Über 52 Mio. Euro Kapital wurden im Jahr 2004 in den Bürgerstiftungen gebunden, im Jahr 2005 konnten erstmals 5 Millionen Eurö Spenden und Erträge für gemeinnützige Zwecke bereitgestellt werden. Seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2001 förderten die Bürgerstiftungen mit 16 Mio. Euro gemeinnützige Zwecke vor allem in den Bereichen Jugend, Soziales und Bildung.
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Die Spendenbereitschaft der Österreicherinnen und
Österreicher ist groß, aber oft hat der Spender zu wenige
Informationen über die aktuellen Aktionen und oft auch nicht die
Zeit, spenden zu gehen. Durch den Relaunch der Spendenplattform
meinespende.at haben ab sofort über 2 Millionen österreichische
Online-Banking Teilnehmer die Möglichkeit einfach und sicher zu
spenden.
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FVA will neues Fundraisinginstrument etablieren. Mit der ersten gemeinnützigen Gemeinschaftslotterie ?Mensch-Tier-Natur? will der Fundraising Verband Austria ein neues Fundraisinginstrument am Markt etablieren.
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