Schwarze Zahlen sind nicht der einzige Indikator für den nachhaltigen Geschäftserfolg. Unternehmensführung, die auf ökonomischen, sozialen und ökologischen Werten basiert kurzum Corporate Social Responsibility (CSR) wird zum Credo der Wirtschafts- und Finanzwelt. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) allerdings scheuen häufig vor der Bezeichnung ?CSR? zurück. Die Studie der Europäischen Kommission ?Europäische KMU und ihre soziale und ökologische Verantwortung? hat bereits im Jahr 2002 gezeigt, dass über die Hälfte der europäischen Klein- und Mittelbetriebe CSR-Maßnahmen umsetzen. Nur tun das die meisten, ohne sich über CSR im Klaren zu sein und ziehen deshalb auch keinen nachweislichen Nutzen aus ihrem Engagement. Das CSR TRAININGSHANDBUCH FÜR KMU führt praktisch und kompakt zu einem strategischen CSR-Ansatz. Es zeigt Wege auf zu wirtschaftlichem Erfolg durch praktisch umgesetzte Unternehmensethik und macht besonders für kleinere Betriebe deutlich, dass ein hoher Zeit- und Mittelaufwand nicht zwingend erforderlich ist, um verantwortliche Unternehmensführung im Kern der Geschäftstätigkeit zu verankern.
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Unsere Gesellschaft braucht neue Kooperationen. Denn dass Corporate Social Responsibility eine solche Bedeutung in der öffentlichen Diskussion gewonnen hat, kann nur im Zusammenhang tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche verstanden werden. Die Rollen der Akteure in unserer Gesellschaft und ihre Beziehungen untereinander durchlaufen derzeit einen Prozess der Neudefinition, der seinen Ausgangspunkt insbesondere in der Krise des Staates angesichts von Globalisierung und der desolaten Situation der öffentlichen Haushalte
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Werte sollen Halt geben und das eigene Wohlbefinden steigern. Nach diesem Grundsatz kaufen die meisten Konsumenten inzwischen ein, stellt die aktuelle Trendstudie „Konsum-Ethik 2007“ fest, die der Versandhändler OTTO beim Hamburger „Trendbüro“ in Auftrag gegeben hat. Den Themen Nachhaltigkeit und Ethik nähern sich die Konsumenten heute über Ästhetik statt über Ideologie, sie wollen gut aussehen und dabei Gutes tun. Die Devise lautet: „Selbstverwöhnung statt Weltverbesserung
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Ob Chemiefirmen, Sportartikel-Hersteller, Öl- oder Getränke-Multis: Spätestens seit Mitte der 90er Jahre haben sich für viele Firmen nicht nur die Produktionsketten, sondern auch die Wahrnehmung der ökologischen und sozialen Folgen ihrer Produktions- und Geschäftspraktiken globalisiert. Kein Zufall also, dass verstärkt über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, die ?Corporate Social Responsibility”, diskutiert wird auch im Europaparlament. Umschrieben wird mit dem Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR) was soviel wie ?unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft? heißt die Idee, dass Unternehmen sich nicht nur am Unternehmensziel der Profit-Maximierung ausrichten, sondern die gesellschaftlichen Auswirkungen und die ethische Dimension ihres Handelns im Auge behalten sollen.
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Mainzer Unternehmen machen mit!” – kurz “MUMM!” lautet die neue “Corporate-Citizenship”-Idee, die von Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) zusammen mit IHK, HWK, den Wirtschaftsjunioren und der Agentur Bartenbach & Co. vorgestellt wurde. Initiatorin des Projektes ist Daniela Schlosser, Referentin des Vereins “Unternehmen Partner der Jugend”. Mainzer Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen können sich an einem Aktionstag, der für 14. September geplant ist, mit ihren Mitarbeitern auf einem von ihnen gewählten Feld der sozialen Arbeit betätigen. “Die Unternehmen und die sozialen Projekte werden von der Zusammenarbeit profitieren”, kündigte Schlosser an. Zudem könnte der Aktionstag auch eine “Initialzündung für eine Kooperation sein, die nachwirken soll”. Durch die Aktion werde eine Symbiose zwischen dem unternehmerischen Engagement und den sozialen Einrichtungen erzeugt, erhoffte sich auch Beutel, der als Schirmherr von “MUMM!” fungiert, von dem Projekt.
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Über den guten Verlauf der Sponsoring-Aktion “Meine Stadt. Darum geb? ich was.” ist wiederholt berichtet worden. Jetzt wurde eine bedeutende ?Schallmauer? durchbrochen: Am letzten Montag, 19. März, wurde beim Gesamtbetrag der Spenden die beeindruckende Summe von 200.000 Euro überschritten! Grund zur Freude für Bürgermeister Klaus Müller und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ressort Jugend, Schule, Soziales, Senioren und Sport. ?Ich freue mich über über dieses schöne Zwischenergebnis und hoffe, dass die Iserlohnerinnen und Iserlohner in ihrer Spendenbereitschaft nicht nachlassen?, so Klaus Müller. Alle auf dem zentralen Spendenkonto 15 14 15 bei der Sparkasse Iserlohn eingezahlten Beträge werden selbstverständlich in voller Höhe an die gemeinnützigen Projekte weitergeleitet.
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Was ist notwendig, damit Mäzene und Sponsoren Geld für das Gemeinwesen springen lassen, das untersucht die Forschungsstelle der Universität Bremen. Vor allem Hochschulen und Universitäten zeigen an der Arbeit des Bremer Forums Philanthropie Interesse. Sie suchen Partner, die spezielle Bereiche der Hochschularbeit fördern, ganz jenseits der traditionellen Drittmittel. Philos anthropos nackt heruntergebrochen heißt das nichts anderes als Menschenfreund. Was sich dahinter verbirgt, ist einfach die Idee, dass es dem Menschen immanent ist, nicht nur für sich selbst und seinen engsten Kreis zu sorgen. Sondern auch irgendetwas für das Gemeinwesen zu tun.
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Umfragen der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zeigen: Kleine und mittlere Stiftungen haben Defizite im Management und in der strategischen Planung Die Deutschen sind Weltmeister wenn es darum geht, zu spenden oder ihr Erbe gemeinnützigen Organisationen zu vermachen. Nach der Reform des Stiftungsrechts sind in den vergangenen Jahren unzählige, vor allem kleinere Stiftungen aus dem Boden geschossen. Stifter und Mäzene, Jahrzehnte lang aus dem Sprachgebrauch beinahe völlig verdrängt, werden als neue Helden gefeiert. Sie sollen die Lücken stopfen, die der Staat auf seinem Rückzug hinterlässt: in der Altenpflege, in Kitas, Schulen, Hochschulen und in der Kunst. ?Die Frage ist, ob das verstärkte zivilgesellschaftliche Engagement mit einer Professionalisierung der Stiftungen einhergeht?, sagt Berit Sandberg, Professorin für öffentliche Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW).
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Die Stadt Stiftung Gütersloh Die Bürgerstiftung nutzt ihr Jubiläumsjahr zum zehnjährigen Bestehen für den Austausch mit ihren Schwesterstiftungen. Am 9. und 10. März 2007 traf sich der Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Gütersloh. 82 Vertreter von 47 Bürgerstiftungen so viele wie nie zuvor folgten der Einladung nach Ostwestfalen.
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Stiftungs-Uni. Uni-Stiftung. Was das eine mit dem anderen zu tun hat oder eben auch nicht Alexander Trog muss es in diesen Tagen immer wieder erklären. Der frühere Deutsche-Bank-Manager ist Geschäftsführer der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität. Die haben 2004 die Frankfurter Universitätsstiftung gegründet, um die Hochschule langfristig besser unterstützen zu können.
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