Der Gedanke an die Heiligen Drei Könige drängte sich angesichts des Anlasses und der Jahreszeit auf. Flankiert von seinen beiden Staatssekretären Reinhold Lopatka und Andreas Schieder trat Finanzminister Josef Pröll vor die Kameras, um “ein starkes Signal an die zivile Bürgergesellschaft” zu verkünden. Die frohe Botschaft: Wer Geld an karitative Hilfsorganisationen spendet, darf die Kosten künftig von der Steuer absetzen. Der Rabatt, der am Dienstag bei einem “Spendengipfel” zwischen den Regierungsvertretern und NGOs ausgehandelt wurde, soll bereits ab 2009 gelten. Wohltäter können ihre Ausgaben für Caritas und Co dann vom zu versteuernden Einkommen abziehen, was aber erst bei der Steuererklärung am Jahresende möglich ist. Außerdem will die Regierung ein Limit festsetzen: Aller Voraussicht nach wird man Spenden “nur” bis zu einer Summe von zehn Prozent des Jahreseinkommens beziehungsweise des Jahresgewinns (bei Unternehmen) absetzen dürfen. Die Ersparnis wird – je nach Einkommenshöhe – zwischen einem Drittel und der Hälfte der milden Gabe betragen.
Lesen Sie mehr.
Geschrieben in Allgemein |
Noch ist in der Schweiz wenig Widerstand gegen die verschiedenen Modelle der Kirchenfinanzierung auszumachen. Doch der Legitimationsdruck wächst in einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft. Eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte und nun als Buch vorliegende Studie vergleicht die Finanzierungssysteme der reformierten Kirchen in verschiedenen Kantonen und zeigt Wege auf, wie diese Systeme neu zu gestalten wären.
Lesen Sie hier Details.
Geschrieben in Allgemein |
DIE ARBEIT SOLL ZU 100 PROZENT PASTORALEN, SOZIALEN UND KULTURELLEN AUFGABENFELDERN GERECHT WERDEN. MENSCHEN AUS DEM OLDENBURGER LAND SOLLEN MIT GUTEM GEWISSEN GEBEN KÖNNEN. ?Die Kirche will die Kultur des Gebens fördern. Sie muss in unseren Köpfen und Herzen entwickelt werden.? Diese Maßgabe gilt besonders dann, wenn staatliche Mittel für die zu bewältigenden Aufgaben nicht ausreichen und weitere Hilfen materieller oder immaterieller Art notwendig werden. Das hat der Vechtaer Offizial und Weihbischof Heinrich Timmerevers am Dienstag, 16. Dezember, bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung des ?Bischöflichen Stifterbüros? für das Oldenburger Land erklärt.
Lesen Sie mehr.
Geschrieben in Allgemein |
Familienunternehmer spenden vorrangig regional und verzichten auf öffentlichkeitswirksame Kampagnen. Die deutschen Familienunternehmer spenden vorrangig regional und lokal. Im Gegensatz zu den sogenannten ?Corporate Social Responsibility?-Aktivitäten klassischer Publikumsgesellschaften nutzen sie ihr Engagement dabei nicht vorrangig zur Steigerung des Bekanntheitsgrades oder zur Verbesserung des Unternehmensimages. Das Engagement folgt vielmehr dem Wunsch, ?der Gesellschaft etwas zurückzugeben? – nicht selten in aller Stille und ohne groß darüber zu reden.
Lesen Sie hier mehr.
Geschrieben in Allgemein |
Immer mehr Konsumenten fordern von Unternehmen sozial und ökologisch verantwortliches Management sowie nachhaltiges Handeln (Corporate Responsibility, auch Corporate Social Responsibility: CSR). Wer diese Erwartung erfüllt, tut nicht nur Gutes er macht bessere Geschäfte. Wunschdenken oder Wirklichkeit? Tatsächlich Wirklichkeit zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle gemeinsame Studie der Marktforschungsgesellschaft GfK und der Unternehmensberatung Roland Berger, die erstmals die abstrakte Behauptung mit dem tatsächlichen Kaufverhalten vergleicht. Demnach erwarten die Konsumenten in erster Linie, dass Unternehmen sich gegenüber den eigenen Mitarbeitern verantwortlich zeigen, also gerechte Löhne zahlen und sich solidarisch verhalten. Für insgesamt 74% liegt hier die größte Verantwortung auf Seite der Unternehmen. Mit weitem Abstand folgt die Verantwortung gegenüber den Kunden in Form von hochwertigen Produkten zu angemessenen Preisen (29%). Knapp dahinter steht die Verantwortung gegenüber den Zulieferern: Produkte aus der eigenen Region haben für 28% der Deutschen beim Kauf Vorrang.
Lesen Sie hier mehr.
Geschrieben in Allgemein |
“Deutscher Spendenmonitor” 2008: Zahl der Spender gestiegen / Durchschnittliche Spendenhöhe gesunken / Gesamtspendenaufkommen von aktuell 2,8 Milliarden Euro bestätigt den Vorjahreswert Bislang hat die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise noch keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Spendenbereitschaft der Bundesbürger. In den vergangenen 12 Monaten spendeten laut “Deutschem Spendenmonitor” von TNS Infratest 42 Prozent der deutschsprachigen Bundesbürger über 14 Jahre an nationale und internationale Hilfsorganisationen.
Lesen Sie mehr.
Geschrieben in Allgemein |
Die Bereitschaft der Österreicher zu spenden hat seit 2006 deutlich abgenommen. Das geht aus dem aktuellen Spendenbericht 2008 hervor, der am Freitag in Wien präsentiert wurde. Demnach haben 60 Prozent der Bevölkerung angegeben, mindestens einmal im Jahr Geld gespendet zu haben. 2006 waren es noch 81 Prozent. Auch mit 60 Prozent liegt Österreich international noch recht gut, trotzdem zeigte sich Gerhard Bittner vom Österreichischen Institut für Spendenwesen (ÖIS) bei der Präsentation des Berichts besorgt. Er sprach von einem “dramatischen Rückgang”, auch wenn die endgültigen Zahlen über das gesamte Jahr 2008 noch nicht vorliegen. Diese Entwicklung müsse nicht zuletzt auch deshalb zu denken geben, weil die Spendenbereitschaft ein wichtiger Indikator für zivilgesellschaftlichen Einsatz sei.
Lesen Sie hier mehr.
Geschrieben in Allgemein |
Kommt mit der Finanzkrise die Spendenkrise? Spender haben Angst vor der Rezession und Spendenmissbrauch. Harald Meurer, Vorstand des Vereins Aktion HelpDirect, dem Betreiber von HelpDirect.org, Deutschlands führendem Webportal für Hilfsprojekte, warnt vor dramatischen Folgen und appelliert an das Verständnis aller Spender. Karitative Organisationen bangen in diesem Jahr um die Spendenbereitschaft der Deutschen. Die meisten Hilfsorganisationen sind auf die Spendeneinnahmen der Vorweihnachtszeit angewiesen, in der bis zu 70 Prozent der finanziellen Unterstützung gesammelt werden. “Die ersten Organisationen beklagen bereits erhebliche Einbrüche bei ihren Spendeneingängen”,sagt Harald Meurer, Vorsitzender des Spendenportals HelpDirect, auf dem über 600 Organisationen ihre Projekte vorstellen.
Lesen Sie mehr.
Geschrieben in Allgemein |
Die Welthungerhilfe und die Kindernothilfe haben den neuen Transparenz-Verhaltenskodex des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) begrüßt. Die beiden Hilfsorganisationen hatten im April gemeinsam mit 14 anderen VENRO-Organisationen einen Prozess zu mehr Transparenz, Führung und Kontrolle angestoßen. Die Welthungerhilfe und die Kindernothilfe begrüßen den neuen Transparenz-Verhaltenskodex des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). Das zwölfseitige Papier wurde gestern nach neunmonatiger intensiver Debatte mit großer Mehrheit auf der VENRO-Mitgliederversammlung beschlossen. Es regelt zum Beispiel sehr detailliert, welche Elemente ein Jahresbericht enthalten soll, wie die Gewaltenteilung zwischen Leitung und Aufsicht sichergestellt werden kann sowie Fragen zur Vergütung und Auswahl von Mitarbeitern und Beratern.
Lesen Sie mehr.
Geschrieben in Allgemein |
“Hochschul-Fundraising”: So lautet der Titel des aktuellen Themenheftes der “Beiträge zur Hochschulforschung”, das soeben erschienen ist. Herausgeber ist das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF). Immer mehr Hochschulen in Deutschland haben das Fundraising als zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit entdeckt und entsprechende Strukturen aufgebaut. Die neuesten “Beiträge zur Hochschulforschung” nehmen sich dieses hochaktuellen Themas an.
Lesen Sie hier weiter.
Geschrieben in Allgemein |