Auch in 2008 fördert Persil Kinder und Jugendliche mit “Projekt Futurino” – der Initiative, die Persil vergangenes Jahr anlässlich des 100. Geburtstags gestartet hatte. Mit insgesamt 500.000 Euro sollen gezielt Entwicklungs- und Bildungsprojekte für Kinder rund um das Thema Umwelt und Natur ermöglicht werden. Denn die Basis für eine gesunde Zukunft ist eine gesunde Umwelt. Verbraucher können sich ab März 2008 mit zu fördernden Projekten bei Henkel bewerben, die von Kindergärten, Schulen, Vereinen, Verbänden oder sozialen und karitativen Einrichtungen durchgeführt werden sollen.
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Der Unternehmer Michael Otto erhält vom Bundesverband Deutschen Stiftungen die Goldmedaille für seine soziales Engagement und wird vom Bundespräsident Köhler im Juni dieses Jahres ausgezeichnet.
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Die Möglichkeit zur Gründung einer Bürgerstiftung haben am Montag rund 20 interessierte Einzelpersonen, Vereinsmitglieder, Geschäftsleute und Verwaltungsmitarbeiter in Elsterwerda ausgelotet.
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Die umstrittenen Spendenpraxis und der Verlust des Spendensiegels beschädigen das Ansehen von Unicef. Im stern.de-Interview sagt der neue Vorsitzende des Kinderhilfswerks, Reinhard Schlagintweit, welche Fehler gemacht wurden und welche Vorwürfe unberechtigt sind.
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Sozial tätige Verbände haben die höchste Emotionale Mitgliederbindung – Zufriedenheit allein reicht nicht, gutes Ansehen der Organisation ebenso wichtig. Jedes fünfte Mitglied ist trotz Zufriedenheit mit dem Verband austrittsbereit. Allein mit herausragenden Verbandsleistungen sind Mitglieder nicht zu halten, entscheidend ist auch das Image eines Verbandes. Das ergab eine Studie der forum! Marktforschung GmbH aus Mainz. Dabei wurden die Mitgliederbeziehungen in neun Organisationstypen unter die Lupe genommen, von den Arbeitgeberverbänden, über die Gewerkschaften bis hin zu den Kammern in Deutschland.
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Wer den Begriff Stiftung in den Mund nimmt, denkt in diesen Tagen nur an Liechtenstein. Dass Stiftungen aber in aller Regel keine Geldwaschanlagen sind, belegen vor allem die 610 Berliner Stiftungen. Für sie findet morgen im Roten Rathaus der erste Stiftungstag unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) statt. Die Botschaft ist klar: Berlins Stiftungen tun viel Gutes. 2007 haben sie schätzungsweise mehr als 100 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke ausgegeben, Tendenz steigend. Das Stammkapital dieser 610 Stiftungen beträgt 2,5 Milliarden Euro. Immer mehr bundesweit wirkende Stiftungen haben zudem die Hauptstadt für sich entdeckt und verlegen ihren Geschäftssitz nach Berlin. Das sind zurzeit 120 Stiftungen.
Mit der BMW Stiftung Herbert Quandt zieht im April die nächste große Stiftung hierher.
“Wir lenken jetzt einen besonderen Fokus auf diese Arbeit, um die Berliner Stiftungen zu würdigen. Ziel ist es, dass sie sich in der Stadt wohlfühlen”, sagt Monika Helbig, Staatssekretärin in der Senatskanzlei. “Sie nehmen eine Vielzahl von Aufgaben wahr, die die öffentliche Hand nicht mehr leisten kann. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist vorbildlich.” Damit wolle man eine “Anerkennungskultur” schaffen, die in anderen deutschen Städten wie München, Hamburg und Frankfurt/M. längst üblich ist.
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Spendenrat warnt nach Unicef-Krise vor Missständen bei anderen gemeinnützigen Organisationen Nach der Krise bei Unicef Deutschland wegen umstrittener Beraterhonorare gibt es Hinweise auf Missstände auch bei anderen gemeinnützigen Organisationen. “Die Unicef-Krise offenbart ein grundsätzliches Problem im Spendenwesen. Es herrscht insgesamt eine große Intransparenz, wie die über 600 000 gemeinnützigen Organisationen mit Spendengeldern umgehen”, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Spendenrats in Berlin, Daniela Felser, im Gespräch mit der WELT.
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Nachdem die Fundraising-Branche sich gerade Gedanken darüber macht, wie denn FundraisierInnen zu bezahlen sind, möchte ich das zum Anlass nehmen und die Frage stellen, wie denn eigentlich KulturmanagerInnen bezahlt werden? Natürlich gibt es da die große Zahl derer, die in einem fixen Anstellungsverhältnis stehen. Mindestens ebenso groß ist aber die Zahl derer, die ohne ein Anstellungsverhältnis auskommen (müssen). Und genau um die soll es heute gehen. Werde ich auf meine Dienstleistungen angesprochen, dann kommt natürlich auch irgendwann einmal die Frage, was ich denn koste bzw. wie ich überhaupt bezahlt werde? Häufig geht es um das Auftreiben von Geldmitteln für ein geplantes Vorhaben und da stellt sich meist die Frage: Stundensatz oder Provision? Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass nicht nur mir diese Frage gestellt wird, daher denken wir das Ganze doch einmal durch.
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Die Bilanz allein reicht nicht länger zur Bewertung der Unternehmensstärke. Erfolgreiche Unternehmen folgen auch bei der Wahrnehmung ihrer sozialen Verantwortung einem strategischen Ansatz. Bella Berns, Leiterin Philanthropy der Region EMEA der Credit Suisse, erklärt, weshalb es wichtig ist, die Balance zwischen finanziellem Erfolg und Engagement in der Gemeinschaft zu finden.
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Im Interesse einer gerechteren Umverteilung braucht unsere Gesellschaft zusätzlich zum Steuersystem professionelles Fundraising. Diese Form der Umverteilung ist wichtig und – wie andere Formen der Umverteilung – nicht zum Nulltarif zu haben.
Professionelles Fundraising erfordert hoch qualifizierte Experten, die bereit sein müssen, finanzielle Risiken in fünf-, sechs- oder gar siebenstelliger Höhe zu übernehmen. Sie dafür angemessen zu entlohnen sollte schon im Interesse der Organisation, letztlich aber auch im Interesse der Gesellschaft kein Tabu sein. Fundraising stellt immer eine Investition dar. Sie ist dann sinnvoll, wenn die eingesetzten (Werbe- und Verwaltungs-)Kosten zu Spenden in mindestens drei- bis zehnfacher Höhe führen. In diesem Kontext ist auch die Höhe einer angemessenen Bezahlung der Fundraiser zu sehen.
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