Roland Kaehlbrandt sagt das nicht ohne einen gewissen Stolz, “Frankfurt ist bei den Stiftungen ganz vorn und davon profitiert die ganze Stadtgesellschaft”. Gemessen an der Bevölkerungszahl ist Frankfurt im Stiftungswesen sogar nicht nur weit vorn, die Stadt ist mit 458 Stiftungen Spitze, Platz eins mit den meisten gemeinnützigen Einrichtungen vor Würzburg und Hamburg. Vor allem letztere Bezugsgröße hebt das Vorstandsmitglied der Polytechnischen Gesellschaft und Vorsitzende der Initiative Frankfurter Stiftungen am Donnerstag ganz ausdrücklich hervor. Vor der Hansestadt – das spielt in der Konkurrenz der Metropolen ständig eine Rolle.
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Die Stiftung Menschen für Menschen konnte nach der großen TV-Gala anlässlich des 80. Geburtstags von Karlheinz Böhm gestern Abend im ZDF ein überwältigendes Ergebnis verzeichnen: Insgesamt 7.445.657 Millionen Euro spendeten die Fernsehzuschauer bei der von Markus Lanz moderierten Sendung “Alles Gute Karlheinz Böhm – Ein Leben für Afrika”. Die Spenden fließen direkt in die Projekte der Hilfsorganisation und in das neue Bildungsprogramm “ABC – 2015″. Neben dem Leben des Schauspielers, der 1981 Menschen für Menschen gründete und heute zusammen mit seiner Ehefrau Almaz leitet, standen vor allem die auf Hilfe angewiesenen Menschen in Äthiopien im Mittelpunkt der Sendung. In eindringlichen Reportagen aus den Projektgebieten gaben Prominente wie Hardy Krüger jr. oder Ann-Kathrin Kramer Einblicke in den teils erschütternden und von großer Not geprägten Alltag in einem der ärmsten Länder der Erde – und zeigten zugleich, dass jede Spende hilft, der Bevölkerung Perspektiven zu bieten.
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?Wir fühlen uns der Gemeinschaft gegenüber verpflichtet.? Dieser Wert wird bei KPMG gelebt. Seit 2006 unterstützt KPMG gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung die Einführung lokaler Engagement-Markplätze in Deutschland eine Initiative, die inzwischen Früchte trägt: 30 Marktplätze wurden initiiert und über 1.500 soziale Kooperationsvereinbarungen zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen getroffen. Zuletzt trafen sich 20 Unternehmen und 27 gemeinnützige Organisationen am 9. April bei dem vom Zentrum Aktive Bürger (ZAB) veranstalteten ?1. Nürnberger Markplatz für Unternehmen und Gemeinnützige?. Ganz wie auf einem echten Marktplatz wurden die Nachfrage nach Unterstützung von gemeinnütziger Seite und entsprechende Engagementangebote Nürnberger Unternehmen zusammengebracht. Nur die gehandelte Ware war eine andere: Unternehmen aller Größen boten Infrastruktur, Know-how, Sachmittel oder aber die Arbeitskraft der Mitarbeiter für soziale oder kulturelle Belange. Nachfrager waren gemeinnützige Initiativen oder Vereine, die einen konkreten Unterstützungsbedarf hatten. Im Angebot war (fast) alles außer Geld. In nur 2 Stunden konnten so mehr als 70 Vereinbarungen für soziale Kooperationsprojekte mit einem Geldwert von über 80.000 Euro ausgehandelt werden.
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Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Fritz Thyssen Stiftung und Bertelsmann Stiftung starten Projekt “Zivilgesellschaft in Zahlen” Der gemeinnützige Sektor (“dritter Sektor”, Nonprofit-Sektor) in Deutschland verändert sich sehr dynamisch. Präzise und verlässliche Daten zur ökonomischen, arbeitsmarkt- und gesellschaftspolitischen Bedeutung sowie zur Struktur des gemeinnützigen Sektors in Deutschland und seiner Entwicklung fehlen gleichwohl. Der Stifterverband, die Thyssen- und die Bertelsmann-Stiftung erheben in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium und dem Statistischen Bundesamt erstmals systematisch, international vergleichbar und regelmäßig Fakten und Trends zur Zivilgesellschaft. Das Projekt “Zivilgesellschaft in Zahlen” will die Bemühungen um bessere politische, finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Sektor auf eine sichere Datenbasis stellen.
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Im Dritten Sektor spielen Fragen der Umstrukturierung – Fusion (Verschmelzung), Spaltung (insbesondere Ausgliederung) und Wechsel der Rechtsform – eine immer größere Rolle. Die richtige Struktur gerade von diversifizierten, in unterschiedlichen Hilfearten tätigen Organisationen ist ein durchaus bestimmender Faktor der Unternehmensführung und eine (neben anderen) Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg. Ungeachtet der partiellen Steuerbefreiung steuerbegünstigter Rechtsträger gemäß §§ 51 ff. Abgabenordnung (“Steuerbegünstigte Zwecke”) spielen bei Umstrukturierungen steuerliche Erwägungen immer wieder eine erhebliche Rolle. Oftmals gelingt nur denjenigen eine optimale Strukturbildung, die den kreativen Umgang mit den steuerrechtlichen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen beherrschen.
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elargio ist ein soziales Netzwerk: Sozial einerseits, weil es – ebenso wie Xing, StudiVZ und myspace – seine Nutzer über Profilseiten und elektronische Nachrichtenfunktionen miteinander verbindet. Sozial andererseits, weil hinter jeder Aktion auf elargio ein gemeinnütziger Zweck steht, der mit Geldspenden unterstützt wird. Eine Werbefläche für sein Anliegen findet der Aktive in elargio: So beschließt der Hobbysportler mit dem Fahrrad von München nach Hamburg zu fahren um für eine Hilfsorganisation zu sammeln. Er verbindet seine Freizeitbeschäftigung mit seinem Wunsch zu helfen. Über die Homepage von elargio berichtet der Radfahrer seinen Freunden von seinem Vorhaben und bittet sie auf diesem Weg zu spenden.
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Auf der ConSozial 2008 – Deutschlands größter Sozialmesse und Fachkongress – werden der ConSozial Management-Preis für herausragende Innovationen im Sozialmarkt und der ConSozial Wissenschafts-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten bereits zum fünften Mal vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen verliehen.
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Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat dem “Förderkreis Krebskranke Kinder e.V.” das DZI Spenden-Siegel entzogen, nachdem der Verein das DZI über offenbar “erhebliche Mittelveruntreuungen” durch den Ende März 2008 verstorbenen Vorstandsvorsitzenden informiert hatte. Dies wurde Ende Januar 2008 von Mitgliedern des Vorstands entdeckt, die sich seither um Aufklärung des Sachverhalts und Schadenersatz bemühen. Das DZI hat den Vorgang der Stuttgarter Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gegeben. Die Anforderungen der Spenden-Siegel-Leitlinen an die Mittelverwendungskontrolle einer Organisation gehen deutlich über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Zwar nimmt das DZI keine eigene Belegprüfung vor, die Spenden-Siegel-Leitlinien sehen aber ab einem jährlichen Sammlungsergebnis von 250.000 Euro die Prüfung des Jahresabschlusses durch einen Wirtschaftsprüfer vor.
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Die professionellen Spendensammler wollen das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen. Dazu hat die Berufsorganisation Deutscher Fundraising Verband in Fulda einen neuen Kodex mit insgesamt 19 Verhaltensregeln für die Spendenprofis verabschiedet. Die Branche sieht sich durch den Spendenskandal bei dem deutschen UNICEF-Komitee unter Druck. Nach dem neuen Verhaltenskodex des Fundraising Verbandes dürfen die Spendensammler keine hohen Provisionen kassieren. Auch soll ein Schiedsausschuss Verstöße der bundesweit rund 1.300 Mitglieder ahnden und in letzter Konsequenz auch den Ausschluss aus dem Verband verfügen können. Der Vorsitzende des Verbandes, Rüdiger Sornek, sagte dem epd, er hoffe, dass auch die Spenden sammelnden Verbände und Vereine ihre Praxis an den neuen Leitlinien ausrichten. Zu diesen Leitlinien gehört außerdem, dass den Spendensammlern Vorteilsannahme ausdrücklich untersagt wird. Darüber hinaus bekennt sich der Verband zur transparenten Haushaltsführung.
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Jeff Brooks vom Donor Power Blog stellt in einem Beitrag für das FundRaising Success Magazin eine Liste von sechs Stolpersteinen zusammen, die verantwortlich sind für das Scheitern von Fundraising. Er stellt die These auf, dass diese mentalen Hürden eine dominantere Rolle spielen als mangelnde Ressourcen oder die schlechte Wirtschaftslage. Welches sind laut Brooks die Stolpersteine?
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