Soziale Organisationen können erfolgreich unternehmerisch handeln. Davon ist die 1998 von Klaus Schwab und seiner Frau Hilde gegründete Schwab Stiftung für Social Entrepreneurship überzeugt. Gemeinsam mit Capital und The Boston Consulting Group (BCG) sucht die Stiftung den Social Entrepreneur 2008. Bewerben können sich Organisationen oder Unternehmen, die soziale Dienstleistungen oder Produkte anbieten und dabei unternehmerisch vorgehen. Dabei müssen sie auf ökonomische Konzepte setzen und dürfen ihre Arbeit nicht ausschließlich durch Spenden oder staatliche Zuschüsse finanzieren. Gesucht wird eine Mischung aus Mutter Teresa und Bill Gates. Der Begriff ?sozial? ist dabei weit gefasst: Social Entrepreneurs können in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt oder Bildung aktiv sein. Bewerbungsschluss ist der 31. August, die Preisverleihung wird im Dezember stattfinden.
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Rekordzahl für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: Im vergangenen Jahr haben mehr als 405.000 Mitglieder und Förderer den BUND unterstützt – so viel wie nie zuvor in der 33-jährigen Geschichte. Ein Plus gab es auch bei den Spendeneinnahmen. Das geht aus dem Jahresbericht 2007 hervor. Mehr als 405.000 Mitglieder und Förderer unterstützten im Jahr 2007 den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Das ist ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Jahr davor. Damit erreichte der Umweltverband den höchsten Stand an Unterstützern in seiner nunmehr 33-jährigen Geschichte.
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Nach Angaben der Verwaltung gingen im Jahr 2007 rund 510.000 Euro an Zuwendungen, Geld- und Sachspenden sowie Stiftungserträgen auf das Konto der Stadt ein. Im Vergleich zu 2006 fiel der Ertrag deutlich geringer aus. Damals strich die Stadt rund 1,3 Mio. Euro ein. Eine Erklärung für das große Abschmelzen des Spendenberges hat die Stadt nicht. ?Das Spendenverhalten der Bürger kann man ja kaum nachvollziehen. Ein Jahr geben die Leute mehr, ein Jahr geben sie wieder weniger.
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Der Deutsche Fundraising-Verband empfiehlt dem Kinderhilfswerk Unicef, seine Rolle im Kampf um das Millionenerbe des Kunstsammlers Gustav Rau genauer zu beleuchten.
“Unicef müsste deutlicher erklären, wie es zu dem Erbstreit gekommen ist”, sagte Sylvia Starz, Geschäftsführerin des Deutschen Fundraising-Verbands, der Frankfurter Rundschau. Das Kinderhilfswerk “muss transparenter machen, was der Wille des Erblassers war”, sagte Starz.
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Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im Jahr 2007 acht Millionen Euro Spenden eingenommen. Im Jahr zuvor seien es 9,5 Millionen Euro gewesen, teilte die Organisation mit. Die Projektausgaben sanken von mehr als 37 auf knapp 31 Millionen Euro. Direktorin Cornelia Füllkrug-Weitzel wertete die Bilanz als Erfolg. 2007 habe es weltweit weniger Katastrophen und weniger Opfer als im Jahr zuvor gegeben
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Weshalb sollten gemeinnützige Organisationen Online-Videos nutzen? Joitske Hulsebosch hat darüber ein Blogpost verfasst, das mich via Martin Koser erreichte. Der Beitrag hat mich dazu inspiriert, die Funktionen zusammenzutragen, die Online-Videos Nonprofits bieten können: Videos können die Botschaft einer Organisation anders transportieren als Texte auf der Webseite oder in Broschüren. Texte sprechen eher den Kopf an, Bilder bedienen auch die Gefühle. Ein Video, das Klienten oder Mitarbeiter zu Wort kommen lässt, kann überzeugender wirken als Texte, die in der ?Über uns?-Kategorie von der Organisation ins Netz gestellt werden. Allerdings müssen die Videos einen authentischen Charakter haben und dürfen nicht inszeniert wirken. Sonst ist ihre Wirkung kontraproduktiv. Die Videos sollten Menschen zeigen, die sich als Ehrenamtliche, Mitarbeiter , Klienten und Förderer über die Organisation äußern und mit ihrem Auftritt für die Organisation einstehen. Auf diese Weise kann eine Nonprofit-Einrichtung dokumentieren, wie gut sie mit ihren Stakeholdern verbunden ist und wie wichtig ihr diese Menschen sind, denen Raum gegeben wird, um öffentlich ihre Gedanken und Überzeugungen über die Arbeit der NPO zum Ausdruck zu bringen.
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Zwischen Ablehnung und Verantwortungszuweisung
Über Unternehmen wurde und wird in Deutschland in der Öffentlichkeit häufig gesprochen. Seit einigen Jahren erfreuen sich ?die? Wirtschaft und ?die? Unternehmen geradezu einer gewissen Popularität, die mit einer eigenartigen Mischung aus öffentlicher Aufmerksamkeit, Ablehnung und Verantwortungszuweisung einhergeht. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete sich im kritischen Teil der Öffentlichkeit der alten Bundesrepublik das Augenmerk auf die politische Mitverantwortung von Wirtschaft und Unternehmen. Zeitgleich wurden in der DDR Groß- und Mittelunternehmen aufgrund weltanschaulicher Präferenzen verstaatlicht und nach der Vereinigung standen ostdeutsche Betriebe zunächst vor existenziellen Herausforderungen. In der alten Bundesrepublik wurde mit der Studentenbewegung der späten 1960er und frühen 1970er Jahre kapitalistisches Wirtschaften grundlegend diskreditiert und dann mit den Mitteln eines investigativen Journalismus ?demaskiert?. Diese grundlegend ablehnende Haltung gegenüber Wirtschaft und Unternehmen hat sich in Teilen der deutschen Öffentlichkeit bis heute gehalten. Begriffe wie ?Neo-Liberalismus? und ?Heuschrecken? markieren die vorläufigen Endpunkte dieser Diskussionen, zu der einige Unternehmen ständig neues Material beisteuern.
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Die Postkartenmappe zum Buch »Die Andersmacher. Unternehmerische Verantwortung jenseits der Business Class« ist nicht nur ein Querschnitt von Zitaten ausgewählter Beitragsautoren mit Bestellfunktion. Sie ist weitaus mehr als nur eine Sammlung, denn sie schafft nachhaltige ?Mehrwerte? durch dynamisches und motivisches Zusammenführen von vielgestaltigen Denk-Bewegungen und Geisteshaltungen für den kleinen Lesehunger zwischendurch. Es geht um den Umgang mit Diversity, Lebenskunst und Stil, Grenzüberschreitungen, Ideenreichtum und Zukunftsgestaltung, aber auch um die Vermittlung dessen, was ein Unternehmen von verantwortungsbewussten Persönlichkeiten lernen kann. Individualität erscheint hier nicht als Störfaktor, sondern als Notwendigkeit für die Weiterentwicklung und den Fortbestand von Unternehmen.
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Bis Ende Oktober soll nach Darstellung der Bundesregierung eine vom Arbeitsministerium in Auftrag gegebene Studie zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung vorliegen. In ihrer Antwort (16/9964) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/9661) schreibt die Regierung, die Kosten der Studie mit dem Titel “Corporate Social Responsibility (CSR) zwischen Markt und Politik” beliefen sich auf 173.383 Euro brutto und würden aus dem Bundeshaushalt finanziert. Die Vergabe der Studie sei “im Wege der Freihändigen Vergabe nach offentlichem Teilnahmewettbewerb” erfolgt. Die Ergebnisse sollten in die Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie einfließen. Richtungweisend für die derzeitige Arbeit sei die CSR-Definition der Europäischen Kommission. CSR werde dabei als Konzept bezeichnet, “das Unternehmen als Grundlage dient, um auf freiwilliger Basis soziale und ökologische Belange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Beziehungen zu den Stakeholdern zu integrieren”.
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Nun hat Bloomberg sich mit Milliardär und Stiftungsgründer Bill Gates zusammen getan. Gemeinsam wollen die beiden den weltweiten Kampf gegen das Rauchen revolutionieren. Sie haben eine Kampagne im Wert von einer halben Milliarde Dollar (318 Mrd. Euro) ins Leben gerufen, um in Schwellenländern das Rauchen zu bekämpfen. Bloombergs Stiftung will zusätzlich zu den schon zugesagten 125 Millionen Dollar noch einmal 250 Millionen Dollar in den kommenden vier Jahren spenden, die Bill and Melinda Gates-Stiftung machte eine Zusage von 125 Millionen Dollar.
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