Gibt es einen Grund, nicht öffentlich darüber zu reden, wenn man etwas spendet oder sich als Helfer engagiert? Nein – finden die Gründer von Wikando. Sie wollen daher online Hilfsprojekte, Unternehmen und Privatpersonen zusammenbringen. Und ihnen Raum geben, sich zu präsentieren. Tue Gutes und rede darüber. Dass das für den Ruf eines Unternehmens gut sein kann, ist jedem Firmenchef klar. Aber wo soll man darüber reden? Und was genau, gibt es denn so zu erledigen an Gutem? Sprich: Wo findet man die Projekte, für die man sich engagieren kann?
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Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist ungebrochen. Die großen Organisationen verzeichnen trotz der Finanzkrise kein Minus bei den Einnahmen. Caritas-Sprecherin Christine Decker rechnet mit einem Rückgang frühestens im Januar. “Das macht sich bei uns immer mit einer Verzögerung von zwei bis drei Monaten bemerkbar.” Das erste Dreivierteljahr ist für den Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche eher gut gelaufen. “Wir verzeichnen ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr”, so Decker. Das Deutsche Rote Kreuz kann sich ebenfalls nicht über die Großzügigkeit der Deutschen beklagen. Im letzten Quartal habe sich die Spendenbereitschaft leicht erhöht. Iris Möker: “Insgesamt sind die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr konstant.”
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Auf der am 1. und 2. November in Berlin stattfindenden Fachkonferenz für Social Business “Vision Summit 2008″ präsentiert der gemeinnützige Verein “Aktion HelpDirect e.V.” die weltweit erste Charity-Geschenkkarte für Hilfsprojekte. Mit der so genannten HelpCard kann der beschenkte Karteninhaber unkompliziert und schnell aus über 1.000 Hilfsprojekten auswählen und dann finanziell unterstützen. Auf der Internetseite des in Bonn ansässigen Vereins www.helpdirect.org, kann der Wert der Karte eingelöst werden. Mit einer Auswahl von über 600 Hilfsorganisationen und ihren Projekten aus 130 Ländern ist HelpDirect.org seit 10 Jahren das führende deutschsprachige Charity-Internetportal.
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Ein bisschen war es wie bei einem privaten Damentreffen in besten Hamburger Kreisen. So vertraut zeigten sich jedenfalls Dienstagabend die hochkarätigen Teilnehmer der 2. Stifter-Dialoge im Goßlerhaus in Blankenese. Das Bankhaus Sal. Oppenheim und die Sozietät Esche Schümann Commichau hatten rund 70 vorwiegend weibliche Gäste in die weiße Villa gebeten, um Hamburgs engagierte Frauen einmal ausgiebig zu Wort kommen zu lassen. Und da sich ein Großteil der Gäste bereits länger kennt, gab es einen lebhaften Austausch über Rechtsfragen, Finanzierungsmodelle, PR-Strategien, Spenden und auch Ratschläge von den männlichen Kollegen. “Wir wollen Mittler sein zwischen Stiftungen und Ideen, und wir finden, dass trotz Finanzkrise das privatwirtschaftliche Engagement in der Hansestadt beeindruckend bleibt. Allen voran haben dabei die Frauen von ihrer Motivation her eine besondere Herangehensweise”, lobte Martin von Hirschhausen von Sal. Oppenheim.
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Der NABU ist eine von elf Organisationen, die in diesem Jahr Paten des Nachwuchswettbewerbs BruttoSozialPreis 2008 sind. Unter dem diesjährigen Motto ?Zwischen Werbegöttern und Gutmenschen? erlernen 75 Studenten aus ganz Deutschland beim BruttoSozialPreis vom 7. November bis 6. Dezember in Berlin das Handwerk des Sozialmarketing. Die BruttoSozialPaten sind gemeinwohl-orientierte Organisationen und stehen im Fokus des Wettbewerbs. Sie stellen die Aufgaben an die studentischen Teams: Die Entwicklung einer Kommunikationskampagne, die sich an den spezifischen Bedürfnissen der Paten orientiert.
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Nach einem Monat demokratischen Wettbewerbs auf netzwirken.net durch die beiden sozialen Projekte ?Helpedia? (ein Informationsportal für ehrenamtliches Engagement) und den – durch die Kanzlerin frisch gekürten Bundessieger des Start-Social-Wettbewerbs – ?Sozialhelden? mit ihrem Projekt ?Pfandtastisch Helfen? (das das Spenden von Pfand ermöglicht) gibt es nur Gewinner: Das Verhältnis, nach dem die Fördersumme von 5033,50 EUR (die hauptsächlich durch den Förderer ?earthrise society gGmbH? gestiftet wurden) aufgeteilt werden soll, wurde durch die Internetgemeinschaft mit 52,9 % (2.663,09 EUR) für die Sozialhelden und 47,1% (2.370,45 EUR) für Helpedia in der gemeinsamen Abstimmung festgelegt.
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Barack Obama führt einen neuen medialen Wahlkampf, der Schule machen wird. Sein Wahlkampfteam hat alle Register gezogen und dabei das Internet als neue Kommunikationsform entdeckt: Die Wahlkampfzentrale sammelt online erfolgreich Spenden, benachrichtigt Anhänger über aktuelle Entscheidungen direkt mit einer persönlich gehaltenen E-Mail und pflegt auf Youtube einen eigenen Videokanal. Der Journalist Tobias Moorstedt hat sich vor Ort den Wahlkampf 2.0 angesehen.
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Das Ehrenamt steht hoch im Kurs, die Ausprägung hat sich in den letzten Jahren jedoch stark gewandelt. Laut repräsentativer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Freiwilligensurvey 2004) engagieren sich 23 Millionen Deutsche in Vereinen. Dies entspricht 36 Prozent der Gesamtbevölkerung ein Zuwachs von zwei Prozent seit 1999. Ohne das Ehrenamt könnte eine Vielzahl der 600.000 Vereine in Deutschland nicht existieren. Untersuchung des Forschungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement an der Universität Paderborn zeigt, dass sich die Art und Weise des Engagements im Laufe der Jahre verändert hat. Kurzfristige Einsätze werden immer beliebter, der Kassenwart auf Lebenszeit hat ausgedient das ist ein Fazit der Paderborner Studie zum Strukturwandel des Ehrenamts. Danach war der Ruf des Ehrenamtes lange Zeit verstaubt und galt als Freizeitkiller. Einmal Ehrenamt, immer Ehrenamt oft jahrzehntelang eine Verpflichtung, die zunehmend unattraktiver wurde. Das Ehrenamt in der Vergangenheit war ein notwendiges Übel, wer es bekleidete, blieb oft Jahre darauf sitzen. Doch langsam wandelt sich das Bild: Ehrenamt macht Spaß und stärkt die Gemeinschaft. Statt sich langfristig an ein Amt zu binden, kümmern sich die Freiwilligen heute vermehrt kurzfristig und lösungsorientiert um konkrete Aufgabenfelder.
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Unter der Bezeichnung Stifter-helfen.de – IT for Nonprofits geht heute ein neues IT-Spendenprogramm für gemeinnützige Organisationen an den Start. In Partnerschaft mit TechSoup Global und den ersten IT-Stiftern Business Objects von SAP, Cisco Systems und Microsoft bietet das Stiftungszentrum Stifter für Stifter deutschen Non-Profit-Organisationen Zugang zu Hard- und Softwarespenden der genannten Unternehmen. Auf der Internet-Plattform www.stifter-helfen.de können sich gemeinnützige Organisationen über das Spendenprogramm, die individuellen Förderkriterien der einzelnen IT-Stifter und die derzeit mehr als 100 verfügbaren neuen Produkte informieren. Außerdem können sie sich auf der Website für eine Produktspende registrieren. Alle IT-Spenden werden von den Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit die administrativen Kosten des Spendenprogramms gedeckt sind, entrichten die gemeinnützigen Organisationen lediglich eine geringe Verwaltungsgebühr. Die Non-Profit-Organisationen sparen somit bis zu 96 Prozent des marktüblichen Verkaufspreises der IT-Produkte. Das Stiftungszentrum Stifter für Stifter präsentiert die IT-Spendenplattform am 5. und 6. November auf der ConSozial, der führenden deutschen Fachmesse für den sozialen Sektor, in Nürnberg in Halle 7, Stand 1023.
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ine neue Studie von KPMG hat ergeben, dass sich das Berichtswesen zu Umwelt- und Sozialfragen sowie zur Unternehmensführung bei den weltweit grössten Unternehmen etabliert hat. In der Schweiz bestehen nach wie vor beträchliche Unterschiede im Reporting zwischen internationalen Grossbetrieben und KMU.
80 Prozent der Global-Fortune-250-Unternehmen veröffentlichen inzwischen in unabhängigen Berichten oder als Teil der Jahresabschlussberichte Daten zu Umwelt und Sozialfragen sowie zur Unternehmensführung (environmental, social, and governance (ESG) data). Bei der letzten von KPMG durchgeführten Studie im Jahr 2005 waren es nur 50 Prozent der Unternehmen. Lord Hastings, Global Head of Citizenship and Diversity bei KPMG, bemerkte hierzu: “Diese Ergebnisse deuten auf einen klaren Richtungswechsel hin, bei dem das ESG-Berichtswesen bei den weltweit grössten Unternehmen zur Norm wird und keine Ausnahme mehr ist.”
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