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Archiv für Oktober, 2008

Montag, 27 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Der Fundraiser: Vom Bettelimage zur Beziehungskultur

Ein international hoch qualifizierter Beruf, der nun auch in Österreich einen Professionalisierungsschub erlebt. Angesichts von Finanzkrise & Co. eine Notwendigkeit, meinen die Experten. Wenn dieser Tage 5000 Jugendliche Österreich zum ?Schauplatz gelebter Solidarität? machen, so ist es das Werk von ?72h ohne Kompromiss? (22. bis 25.Oktober). Wolfgang Schönleitner, Geschäftsführer katholische Jugend Österreich und Mitinitiator: ?Bei diesem größten Jugendsozialprojekt in Österreich engagieren sich Jugendliche 72 Stunden lang für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, wie für Obdachlose oder Flüchtlinge. Fund-raising ist eine zentrale Aufgabe, um solche Projekte überhaupt realisieren zu können, und Teil der gelebten Führungskultur.?

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Freitag, 24 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Fördern ohne Gieskanne – Pleon entwickelt elektronischen CSR- und Sponsoring-Filter

Unternehmen werden immer häufiger von Vereinen und anderen gesellschaftlichen Gruppen um ein finanzielles Engagement für gemeinnützige Aufgaben gebeten. Der Kindergarten, die Freiwillige Feuerwehr, der Seniorensport – viele gesellschaftlich Aktive erleben den Rückgang von staatlichen Förderungen oder Spenden. Da ist es nahe liegend, einmal bei Unternehmen nachzufragen und diese an ihre Corporate Social Responsibility zu erinnern. Aber wonach soll ein Unternehmen nun entscheiden, welches Projekt und welchen Partner es unterstützt? Oder hilft die Gieskanne – um damit alle Anfrager ein bisschen u fördern? Cornelius Winter ist Managing Partner bei der Pleon GmbH Berlin und kennt das Problem. Und Cornelius Winter zeichnet verantwortlich für eine aktuelle Entwicklung seines Hauses: Den CSR- und Sponsoring-Filter.

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Freitag, 24 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Ein Siegel für sozial einwandfreie Produkte

Die Krise auf den Finanzmärkten sorgt nicht gerade dafür, das Vertrauen in die Wirtschaft zu stärken. Mehr Transparenz ökonomischen Handelns ist eine Forderung, die die Öffentlichkeit nicht erst seit den jüngsten Skandalen erhebt. Unternehmen, die hohe ethische und soziale Werte betonen und diese vorleben, sollen sie auch hervorheben können, betonte Bundesarbeits- und -sozialminister Olaf Scholz (SPD) bereits im April diesen Jahres auf einer Tagung zu ?Corporate Social Responsibility? (unternehmerische Sozialverantwortung).

Unternehmen, die sich engagierten, sollten dies auch zeigen können. Scholz könne sich vorstellen, eine ?Positivliste? oder eine ?Plattform? einzuführen, also ein Markenzeichen zu etablieren, das Unternehmen verwenden könnten, um sich auf einen Verhaltenskodex zu verpflichten.

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Freitag, 24 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Erster nationalen REWE Tafelwoche

Spende XXL: Eine 40 Meter lange, vier Meter hohe “Pyramide aus Lebensmitteln” im Wert von mindestens 75.000 Euro ist das ambitionierte Spendenziel der ersten nationalen REWE-Tafelwoche. Von Montag (27.10.) bis Samstag (1.11.) bewerben die REWE Supermärkte im ganzen Bundesgebiet mit rund zwölf Millionen Handzetteln sechs REWE Produkte (Bio-Eier, Bio-Bananen, Bio-Kartoffeln, Frischmilch, Butter, Metzgerschinken).

Zehn Prozent des mit diesen Artikeln erzielten Wochenumsatzes mindestens 75.000 Euro spendet REWE dann im Rahmen lokaler Aktionen in Form von bis zu 100 Lebensmittel-Europaletten an die Tafeln. Dabei werden vor allem Lebensmittel übergeben, die im “Tafel-Alltag” wegen ihrer langen Haltbarkeit eher selten gespendet, aber dringend benötigt werden wie Nudeln, Reis, Zucker, Konserven, Mehl, Salz, Kaffee, Speiseöl, Marmelade und Honig.

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Freitag, 24 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

HORNBACH-Konzern unterstützt Heidelberger Krebsforscherin

Der Baumarktkonzern HORNBACH fördert das Deutsche Krebsforschungszentrum mit einer Million Euro. Er unterstützt damit ein Forschungsprojekt auf dem Gebiet der molekularen Neurobiologie, das für die Behandlung von Hirntumoren entscheidende Erkenntnisse liefert. Mit seiner Millionenspende möchte das Unternehmen einen Beitrag leisten zum Kampf gegen eine Krankheit, die heute oft nur unzureichend zu behandeln ist. Professor Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, begrüßt die damit begründete beispielhafte Zusammenarbeit zwischen zwei starken Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar. “Moderne Forschung kostet viel Geld. Und die öffentlichen Mittel für die Forschung sind knapp, neuerdings ist die Situation noch verschärft durch die weltweite Finanzkrise. Deshalb ist auch die öffentlich geförderte Wissenschaft heute mehr denn je auf die Unterstützung von privaten Geldgebern angewiesen”, sagte Professor Otmar D. Wiestler, Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums, heute auf einer Pressekonferenz im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

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Freitag, 24 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

ZDF-Promi-Quiz mit Markus Lanz erbrachte über zwei Millionen Euro zugunsten der Welthungerhilfe

“Gut zu wissen” lautete das Motto der neuen ZDF-Rateshow zugunsten der Welthungerhilfe, die Markus Lanz am gestrigen Mittwoch, 22. Oktober 2008, 20.15 Uhr live aus München präsentierte.

Gut zu wissen auch, dass den Zuschauern das Elend hungernder Menschen auf der Welt nicht gleichgültig ist: So lag der vorläufige Stand der Spendenzusagen knapp zwei Stunden nach Ende der Sendung, gegen Mitternacht, bei 2.055.170 Euro. 3,89 Millionen Zuschauer sahen das neue Promi-Quiz im ZDF (Marktanteil: 12,8 Prozent).

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Donnerstag, 23 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Spenden Firmen in klammen Zeiten? Kultur hat noch Konjunktur

Die gute Nachricht ist: Die Finanzkrise ist in der Hamburger Kultur noch nicht real angekommen. Aber in der Szene wächst die Sorge, wie sich die ökonomische Situation auf die Förderung von Projekten auswirken könnte. Angesichts der Finanzlage in den USA warnt Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) davor, “wie riskant die Auslagerung der Kulturförderung auf den privaten Sektor, auf Firmensponsoring und Spenden, ist.” Denn ob nun traditionelle Begriffe wie Mäzenatentum und Stiftungswesen oder neudeutsche wie Sponsoring und Public-Private-Partnership – die Vokabeln machen deutlich: Kultur ist auf private Mittel angewiesen. Und in Zeiten knapper Haushalte verweist die Politik nur allzu gerne auf die Freigebigkeit von reichen Bürgern und Unternehmern. Im Gegensatz zu den USA ist die deutsche Kulturlandschaft jedoch wesentlich weniger abhängig von der privaten Hand.

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Donnerstag, 23 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Österreich: Ministerrat: Keine Spendenabsetzbarkeit

Nachdem die geplante Spendenabsetzbarkeit für gemeinnützige Vereine am Mittwoch erneut nicht im Ministerrat behandelt worden ist, hagelt es Kritik der österreichischen Non-Profit-Organisationen. Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen, WWF und Volkshilfe erinnern daran, dass sich die Obleute aller Parteien vor der Nationalratswahl einhellig für die Änderung des Einkommenssteuergesetzes zur Einführung der Spendenabsetzbarkeit ausgesprochen haben. “Die Banken werden gerettet, die Bürger und die Umwelt sollen die Folgen der Teuerung und der Finanzkrise ausbaden. Das ist das traurige Ergebnis der Sitzung des Ministerrats”, kritisierten die österreichischen Sozial- und Umwelt-Organisationen am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung.

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Mittwoch, 22 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Unicef: Ermittlungen eingestellt

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zur Spendenaffäre beim Kinderhilfswerk Unicef eingestellt. Das bestätigte ein Behördensprecher am Mittwoch der dpa.

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Mittwoch, 22 Oktober 2008 Von admin | Keine Kommentare

Spiegel: Spendenwerbung per Call-Center und Massen-Mail

Abzocke – oder dilettantische Spendenwerbung mit guten Absichten? Ein Berliner Verein will für arme Kinder kochen, wirbt mit Massen-Mails und lässt Call Center Spender akquirieren. Doch bei einigen wurde gegen ihren Willen Geld abgebucht.

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