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Archiv für Januar, 2009

Donnerstag, 15 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Kulturmäzene in Hamburg

Die ?Stiftungshauptstadt? profitiert von einer jahrhundertelangen mäzenatischen Geschichte und behördlicher Unterstützung. Durch die hohe Spendenbereitschaft steigt in der Bevölkerung auch die Akzeptanz der neuen Elbphilharmonie. In Hamburg fragt man sich derzeit, ob man sich mit einem ?Jahrhundertprojekt? einen Gefallen getan hat. Die Elbphilharmonie, ein gläsernes architektonisches Wunderwerk, erbaut auf einem alten Hafenspeicher und in Aufwand und Anspruch eigentlich nur noch mit dem Opernhaus in Sydney vergleichbar, soll statt der veranschlagten 114 auf einmal 323 Millionen Euro Kosten.

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Dienstag, 13 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Online-Spenden: Der gute Klick

Taten und Spendendose der Nation: Wer sich für soziale Projekte einsetzten will, muss mit der Zeit gehen. Die Welt ist online nur ein Klick entfernt und Probleme anderer werden transparenter. Angebote wie Global Eyes TV schärfen das Bewusstsein – und treten für globale Gerechtigkeit ein.

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Dienstag, 13 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Wenn der Sponsor storniert

Die Finanzkrise erreicht die Museen: Viele Häuser müssen Ausstellungen absagen und ihre Etats verkleinern Düsseldorfs Museum Kunst-Palast hat die Ausstellung “Dressed – Art en vogue”, die die Beziehungen zwischen zeitgenössischer Kunst und Mode sichtbar machen sollte, abgesagt, weil “das Museum trotz intensiver Bemühungen für das ambitionierte Ausstellungsprojekt keine zusätzlichen finanziellen Förderer finden” konnte. In der Albertina in Wien verzichtet man auf die Jörg Immendorff-Ausstellung. In London scheiterte um Haaresbreite die Ausstellung zum 500. Geburtstag von Andrea Palladio, weil das Haus keine Sponsoren dafür fand – wären nicht zu guter Letzt mehrere Architekten – u. a. Richard Rodgers und Norman Foster – eingesprungen.

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Montag, 12 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Wie offensiv sollen Missionswerke um Spenden werben?

Wie offensiv sollen Missionswerke um Spenden werben? Mit dieser Frage befasste sich die Jahrestagung des Arbeitskreises für evangelikale Missiologie, die vom 9. bis 10. Januar in Bad Liebenzell stattfand. Die Frage ist nicht, ob wir werben, sondern wie wir werben.? Wichtig sei die für alle pietistischen Gründungen charakteristische Bereitschaft, neue Aufgaben zu beginnen, auch wenn die Finanzierung nicht gesichert sei. Dabei könne man von Taylor lernen, dass Werbemaßnahmen nicht zu Lasten anderer christlicher Werke gehen sollten. Bedenkenswert sei auch Taylors Überzeugung, dass das Gewinnen neuer Missionsfreunde wichtiger sei als das Erzielen hoher Einnahmen. Dies entspreche modernen Fundraising-Konzepten.

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Donnerstag, 8 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Charity-Ladies in der Öffentlichkeit

Melinda Gates genießt durch ihr selbstloses soziales Engagement die größte Präsenz in der deutschen Boulevard-Landschaft. Das ergibt das aktuelle ?Promi-Barometer? von Landau Media, das von Dezember 2007 bis Dezember 2008 die Berichterstattung in 235 meinungsführenden deutschen Medien ausgewertet hat. Durch die ?Bill & Melinda Gates Foundation? hat sie sich aus der übermächtigen medialen Aufmerksamkeit ihres Gatten gelöst. Auf Platz 2 schafft es Popikone und Medientalent Madonna. Die Gründung des Projektes ?Raising Malawi?, mit dem sich die ausgewiesene Kabbalah-Anhängerin um notleidende Kinder in Malawi kümmert, brachte der 50-Jährigen reichlich Sympathie in den deutschen Medien. Die Charity-Schlagzeilen der UNESCO-Botschafterin Ute Ohoven, die meist im Doppelpack mit Tochter Chiara anzutreffen ist, bescherte ihr Platz 3 auf dem Öffentlichkeits-Treppchen.

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Montag, 5 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Sozialbörsen: Wie die Marktwirtschaft beim Spendensammeln hilft

Die Marktwirtschaft hält Einzug ins Spendenwesen: Sogenannte Sozialbörsen bieten Spendern viele kleine Projekte und Unternehmen in Entwicklungsländern zur “sozialen Investition” an. Sie bieten Transparenz und Übersicht, wie sie sonst nur an Finanzmärkten üblich sind. Anstatt pauschal Geld an eine Hilfs- und Entwicklungsorganisation zu spenden, kann der soziale Investor an den neuen “Spendenmarktplätzen” entscheiden, wem genau er helfen will.
Sollen beispielsweise Jugendliche in Kenia Lehrgänge in Textilgestaltung und Betriebswirtschaftslehre erhalten, um danach ihre eigenen Kleinunternehmen aufmachen zu können?

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Montag, 5 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Österreich: NPO-Stimmungsbarometer 2009 – Vor dem Hintergrund der Finanzkrise

Wie sind die Stimmungen und Entwicklungen im NPO-Sektor für 2009 vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise? Um dies herauszufinden, hat die NPO-Akademie Wien wie im Vorjahr auf Basis des NPO-Stimmungsbarometers, die Stimmungslage und die Erwartungen von Führungskräften von NPOs für das Jahr 2009 erhoben. Der NPO-Stimmungsbarometer berücksichtigt die Besonderheiten von NPOs.

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Montag, 5 Januar 2009 Von admin | Keine Kommentare

Stiftungen: WEniger Geld, um Gutes zu tun

Die Talfahrt der Aktienmärkte lässt Stiftungen weltweit bibbern: In vier Monaten hat die Havard-Universität acht Milliarden Dollar ihres Vermögens verloren – ein Betrag, der locker ausreicht, um die zehn größten Universitäten Deutschlands ein Jahr lang zu finanzieren. Ähnlich schlimm hat es die schwedische Nobel-Stiftung erwischt: Sie hat mit Hedgefonds so viel Geld verloren, dass nun fraglich ist, ob die Dotierung der Nobelpreise mit je zehn Millionen Kronen (rund 910 000 Euro) aufrecht erhalten werden kann.

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