Amerikanische Milliardäre wollen auf die Hälfte ihres Vermögens verzichten – aber was machen die Reichen in Deutschland? Sie könnten mehr tun, sagt der Stiftungsverband. Die SPD hingegen will Vermögende lieber zwangsweise zur Kasse bitten.
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Amerikanische Spender beleben die Debatte. Doch die Vergleiche hinken. Die Stärke des deutschen Sozialstaatsmodell liegt darin, dass Steuergeld demokratischer Kontrolle unterliegt. Und: Es ist mehr Anerkennung für Spender nötig.
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Nach der US-Spendeninitiative fordern Politiker die deutschen Superreichen zum Spenden auf. Was hindert vermögende Menschen daran zu spenden und worauf sollten sie achten, wenn sie sich philanthropisch engagieren wollen? Die gemeinnützige Organisation PHINEO gibt Großspendern 10 Tipps zum strategischen Spenden.
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http://www.phineo.org/phineo/news/10-tipps-zum-strategischen-spenden/
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Jürgen Chr. Regge ist stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Aus seiner Sicht ist die Stiftungsbereitschaft bei vielen Vermögenden in Deutschland nicht annähernd so ausgeprägt wie in den USA.
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Sie tun Gutes und reden auch drüber: 42 US-Milliardäre wollen mindestens die Hälfte ihres Vermögens spenden. Mehr als 150 Milliarden Euro sollen zusammenkommen: für die Armen, für Entwicklungsländer, für die Bekämpfung von Malaria und Aids.
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Es gibt Anzeichen dafür. Jedes Jahr werden ungefähr 1000 neue Stiftungen gegründet, inzwischen gibt es in Deutschland etwa 17500 solcher Einrichtungen. Weil man bei Stiftungen mindestens 50000 Euro anlegen muss, dürfte das Geld vor allem von Reichen stammen. Es gibt aber auch einige Bürgerstiftungen, bei denen sich mehrere Menschen zusammentun. Oft werden damit lokale Projekte wie Schülernachhilfe unterstützt.
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