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Montag, 01.03.2010 - 05:45:14

Schweiz: Hilfswerke verschleudern Steuergelder: Schweizer Hilfswerke erhalten viel Geld von Spendern. Noch mehr Mittel kommen aber von den Steuerzahlern. Jetzt warnen Experten: Wie die Mittel konkret verwendet wird, bleibe oft im Dunkeln.

Mehr: Bei der Glückskette ist man zufrieden: Bereits wurden fast 54 Millionen Franken für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt. Das Geld fliesst nun in Projekte verschiedener Hilfswerke.

Allerdings sind Spendengelder für viele Schweizer Hilfswerke der kleinere Teil ihrer Einnahmen. Was die gemeinnützigen Stiftungen nicht an die grosse Glocke hängen: Ihre wichtigste Einnahmequelle sind die Steuerzahler. Diese zahlen nämlich – ohne es bewusst steuern zu können – über den Bund beziehungsweise dessen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) stattliche Summen an karitative Organisationen. Jährlich erhalten die privaten Hilfswerke von der Deza rund 180 Millionen Franken Steuergelder.

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Kommentare | b_labetzsch | link | 05:45:14 | Keine Kommentare |

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